Zwei umstrittene, aber verhängnisvolle Siebenmeter kosten RSV den Sieg

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Handball, Verbandsliga Männer: ASV Senden – RSV Altenbögge 27:26 (12:12). Am vergangenen Donnerstag in der Oberadener Römerberg-Sporthalle hatte der RSV beim 14:27 nicht viel zu bestellen. Am Sonntag im nächsten Meisterschafts-Auftritt beim Tabellenzweiten Senden stellte man sich wesentlich besser vor und musste sich nur knapp geschlagen geben. Das heißt: Es wird weiterhin eng im Kampf um den Klassenerhalt.

RSV-Coach Nadim Karsifi saß wieder auf der Trainerbank, musste mit Sören Feldmann, Sebastian Fröhling, Jonas Gerke und Philipp Isenbeck allerdings vier wichtige Spieler ersetzen. Und: Gregor Stefek wurde nach einem Foulspiel disqualifiziert (44.).

Lange Zeit sah es so aus, als wenn Altenbögge die Punkte aus Senden mitnehmen könnte. Zwei Minuten vor Spielschluss führte man durch ein Tor von Steffen Feldmann sogar 26:25. Doch zwei umstrittene Siebenmeter für Senden anschließend waren verhängnisvoll. Erst das 26:26 und und 24 Sekunden vor dem Ende musste RSV-Keeper Marvin Wollek auch den zweiten „‚Siebener'“ zum 27:26 passieren lassen. Großer Unmut beim RSC ob der Siebenmeter.

Es geht sofort weiter für den RSV Altenbögge: Am Donnerstag trifft man auf den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter Westfalia Herne und am Sonntag ist PSV Recklinghausen der Gegner. Ein Sieg sollte es schon sein, so RSV-Coach Nadim Karsifi dazu.

RSV Altenbögge: Wollek, Feldmann 4, Florian 5, Stoffer, Kleeschulte, Stefek 4, Weigel 2 Tröster 3, Baeck 2, Jungemann 6.

Bildzeile: Eike Jungemann war mit sechs Toren erfolgreichster RSV-Torschütze in Senden.

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