VfL macht es gegen Landesliga-Absteiger Hilbeck zweistellig

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Fußball-Beuzirksliga 7: VfL Kamen – SV Welver 11:2 (5:2 ). Was war das für ein Ausrufezeichen, das da der VfL Kamen am Sonntag gesetzt hat! Zweistellig fegten die Gastgeber Landesliga-Absteiger Hilbeck aus dem Jahnstadion. Der zweite Saisonsieg, weiter ungeschlagen und Tabellenplatz drei.

In den ersten 15 Minuten war Hilbeck noch ordentlich im Spiel, ging durch Nika Amoev nach einem sehenswerten Konter sogar 1:0 in Führung. Das wollten sich die Kamener so ohne weiteres nicht gefallen lassen, antworteten und starteten die Torkanone, angeführt von Mehmet Kara und Emre Demir. Bis zur Pause hieß es schon 5:2, wobei VfL-Keeper David Herllebrandt beim zweiten Gegentreffer dem Gegner noch ein Gastgeschenk bereitete.

Nach der Pause ließ er sich nicht mehr überwinden, hatte aber auch nicht mehr so viel Arbeit zu verrichten. Die nahmen ihm zumeist seine Vorderleute ab, zumal Hilbeck schwach und schwächer wurde. Der VfL spielte sich in einen Rausch und legte nach der Pause schnell zum 8:2 bis zur 55. Minute nach. Am Ende wurde es zweistellig. Ein Debakel für Hilbeck, dass bei deren Verantwortlichen Fassungslosigkeit hinterließ. Eitel Sonnenschein dagegen im VfL-Lager.

VfL-Trainer Sebastian Laub: Bei uns war vor dem Anpfiff klar. Die zwei Punkte, die wir in Oestinghausen haben liegengelassen, darauf sollte eine Reaktion kommen. Dass sich das in der Höhe so wiedergespiegelt hat, ist umso erfreulicher. Das war heute eine Machtdemonstration. Heute stand unser Gegner bis zu den Knien im Treibsand, um das mal so zu formulieren. Unsere Reaktion war einzigartig. Ein Riesenkompliment daher an die Mannschaft. So wie wir den VfL heute gesehen haben, so wollen wir das natürlich beibehalten. Spielfreudig, angriffslustig, keine Gönnermentalität vor dem gegnerischen Tor. Für den Aufwand, den wir betrieben haben, haben wir uns mit elf Toren auch belohnt. Das Ergebnis und der Spielverlauf haben es hergegeben, dass wir nach der Pause noch fünf Mal gewechselt haben. Jeder bekam noch Spielanteile, es kam kein Leistungsabfall zustande.

VfL: Hellebrandt, Aljouk (71. Kopuz), Schneider, M. Maier (71. B. Losaj), de Olivera, Duman (66. Born), Gohr, Kara, Demir, Lindner (66. Rudolf), Nagler (60. Akman).
Hilbeck: Wiehoff, Schröder, Hünnies, Tekin (80. Mussa), Ibrahimi, Büchner, Amoev, Schnettker (46. Lipiensky), Benecke, Freitag (22. Scholz), Häckel (57. Özkara).
Tore: 0:1 (14.) Amoev, 1:1 (17.) Duman, 2:1 (19.) Kara, 3:1 (24.) Demir, 4:1 (31.) Lindner, 4:2 (35.) Amoev, 5:2 (40.) Demir, 6:2 (49.) Gohr, 7:2 (50.) Duman, 8:2 (56.) Kara, 9:2 (63.) Gohr, 10:2 (76.) Born, 11:2 (86.) Gohr.

Bildzeile: Die VfLer Engin Duman und Ricardo de Olivera lassen in dieser Szene den Hilbecker Gegenspieler nicht zur Entfaltung kommen, doppeln erfolgreich.

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