SGM muss sich erst für den 2:0-Sieg „einschießen“ – TSC lange auf Augenhöhe

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Fußball, Bezirksliga 8: SG Massen – TSC Kamen 2:0 (0:0). Der Favorit hat am Ende nicht unverdient gewonnen. Er erzielte zwei Treffer, der TSC keine. Gemessen an den Chancen hätte das Resultat auf beiden Seiten höher ausfallen können. Sowohl Massen wie auch die Kamener hatten in den ersten 45 Minuten nicht das richtige Zielwasser getrunken, ließen gute Möglichkeiten aus.

Das änderte sich nach der Pause. Vor allem Gastgeber SGM erspielte sich weitere Möglichkeiten – wurde dann erstmals in der 50. Minute belohnt. Janos Dahl konnte TSC-Schlussmann Yasin Aydeniz überwinden, der zunächst weitere „Einschläge“ verhinderte. In der 67. Minute war er allerdings zum zweiten Mal geschlagen, als Torjäger Philipp Kohlmann für das 2:0 sorgte. Den Gastgebern, die personell rotierten, reichte offenkundig das Ergebnis. Auch vor dem Hintergrund, dass man am kommenden Donnerstag in Sölde antreten muss. Dem TSC dagegen fehlte die Power, um noch eine Wende herbeiführen zu können.

Trainerstimmen
Narco Köhler (SGM): Belastungssteuerung bei uns. Wir konnten ein bisschen durchrotieren. Jans war wieder dabei und wir konnten zwei, drei aus der zweiten Reihe reinbringen, die sich empfehlen wollten, sollten. Das ging zu Lasten des Spielflusses. Alle haben aber den Anspruch auf Einsätze, in der ersten Elf zu stehen. Es war kein Leckerbissen, nicht besonders gut anzusehen. Spielerisch war das auch nicht das, war unser Anspruch ist. Das hat mich so ein bisschen geärgert. Wir haben zudem zu viele Torchancen ausgelassen. Da muss am Donnerstag gegen Sölde schon mehr kommen.
Nail Kocapinar (TSC): In der 1. Halbzeit hatte meine Mannschaft eine gute Einstellung, wir waren auf Augenhöhe. Die Jungs haben gut zugemacht. SG Massen hatte Chancen, hätte auch zum Tor kommen können. Wir aber auch, machen wir die rein, hätte es auch anders kommen können. Dündar musste runter, danach spielten wir 35 Minuten zu zehnt. Das Tempo ließ nach. Das 2:0 war am ‚Ende auch verdient für Massen. Ich glaube nach wie vor noch an den Klassenerhalt. Dann müssen wir aber auch alle restlichen fünf Spiele gewinnen.
SGM: Rekowski, Schnee, Ernst, Szymaniak (65. Rodriguez), Grasteit, Michler (46. Kohlmann) Üstün (80. Klütz)., L. Oruku (46. Oruku), Werth, Paschedag, Jans.
TSC: Y. Aydeniz, Mo. Morsel, Cirak, Kaya, Cengiz (87. Taskin), Uysal, Kodaman (86. Akar), T. Acar, Yavuz, Gür (90. Paydar), Dündar.
Tore: 1:0 (50.) Dahl, 2:0 (67.) Kohlmann.
Bes. Vork.: Rote Karte für Dündar (58.) /TSC – Foulspiel.

Bildzeile: Das Bild täuscht. Schiri Patrick Reuwener gibt hier keine Vorlage für den Massener Sascha Grasteit, der eigenständig einen Angriff aufbauen kann.

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