Oberadener Adler vergeben zu viele freie Bälle

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Handball, Landesliga: SuS Oberaden II – TV Brechten 20:23 (9:14). Zwei Minuten vor Spielende durften die Oberadener Adler noch auf ein besseres Ergebnis hoffen. Paul Schuchtmann verkürzte auf 19:21 und 20:21. Doch Brechten antwortete, traf noch zwei Mal und nahm einen 23:20-Sieg mit nach Hause.

Die Gastgeber hatten einen guten Start. Dominik Kreutzer und Hendrik Schuchtmann erzielten das 1:0 (1.) und 2:1 (2.). Jan Weber zeichnete auch noch einmal für das 4:3 verantwortlich (10.). Es sollte die letztmalige Führung im weiteren Spielverlauf sein. Zwar konnte Paul Schuchtmann sieben Minuten später noch einmal zum 6:6 ausgleichen, doch dann hatte Brechten bis zum Ende immer die Nase vorne.

Bildzeile: Wolfgang Meier (li.) ist auf die Oberadener Trainerbank zurückgekehrt.

Bereits zur Halbzeit lag die Meier-Truppe 9:14 zurück. Das Manko: Es wurden vorne zu viele freie Würfe vergeben. Das hielt auch weiter so an, wenngleich Paul Schuchtmann zum 14:16 (39.) und Jan Weber zum 17:19 (48.) ihr Team in Schlagdistanz hielten. In den Schlussminuten kam man noch auf 20:21 heran, es reicht am Ende nicht ganz.

SuS-Trainer Wolfgang Meier: Mit der Vorstellung unserer Mannschaft war ich heute grundsätzlich einverstanden. Wir haben kämpferisch alles reingehauen, haben uns leider im Angriff nicht belohnt. Wir haben zu viele Bälle frei vor dem Tor vergeben. Die Deckung stand hervorragend gegen ein solch starken Gegner. Auch eine klasse Torhüterleistung. Nur da muss man vorne, wenn man die freien Bälle bekommt, so ein Spiel auch gewinnen.  Das wäre heute durchaus möglich gewesen. Das haben wir leider nicht getan. Trotzdem großes Lob an die Mannschaft. Die Mannschaft hat sich voll reingehauen, leider nichts mitgenommen. Es war das erste Spiel. Brechten wird mit oben gehandelt, zeigte das auch und war ein starker Gegner.

SuS: Kunis, Caspari, H. Schuchtmann 5, T. Weber 1, Junge, Schott 2, Kreutzer, J. Weber, P. Schuchtmann 6, N. Schäfer, Wegelin, Mark, C. Meier.

Bildzeile: Oberadens Paul Schuchtmann (re.) setzt hier zu einem Torwurf an. Er traf insgesamt sechs Mal.

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