Lob vom türkischen Ex-Profi und Hasseler Trainer Ahmet Inal : „HSC mit brutal gutem Umschaltspiel“

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Fußball: Zwei Sportfreunde hatten beim 3:0-Erfolg von Westfalenligist Holzwickeder SC gegen Hassel die sprichwörtliche Ruhe weg. Während es auf dem Platz neben ordentlichem Sport viel Theatralik und „große Dramen“ gab, die aber allesamt nach kleinen Behandlungspausen beendet waren, hatten sich am Rande die beiden Trainer, Ahmet Inal (Hassel) und HSC-Coach Hamza El Hamdi fast schon richtig lieb.

Während der nicht immer sichere Unparteiische Gürhan Celik (DSC Arminia Bielefeld) bei den Wortgefechten auf dem Platz munter mitmachte und lautstark „Ruhe“ einforderte, standen Inal und El Hamdi oft beieinander und tauschen sich sachlich aus. Dennoch waren Auswechslungen auf beiden Seiten nach dem 3:0 der Tatsache geschuldet, dass niemand vorzeitig zum Duschen (mit noch warmen Wasser) geschickt werden sollte. Wobei Schiri Gürhan Celik sich vorwerfen lassen muss, sich sehr spät an Karten in seiner Brusttasche erinnert zu haben.

Bildzeile: Da hatten sich zwei gefunden. Auch bei der anschließenden Pressekonferenz überschütteten sich die beiden Trainer, Ahmet Inal und Hamza El Hamdi, mit Komplimenten.

Das Spiel ist schnell analysiert. YEG Hassel, in der letzten Saison am Ende Vierter, erspielte sich mehr Ballbesitz aufgrund der individuellen, technischen Klasse. Chancen gab es jedoch keine für die Gelsenkirchener.

Der HSC zelebrierte geradezu das, was ihn bei den letzten Siegen gegen Lennestadt (3:0) und Wanne-Eickel (4:2) sowie auch in einigen Situationen und Toren bei der Niederlage gegen Brünninghausen (3:4) und dem 3:3 in Schüren ausgezeichnet hatte. Das Team arbeitet gut gegen den Ball presst und bei Ballgewinnen geht die Post ab. „Das ist ein brutal gutes Umschaltspiel“, musste Hassels Ex-Profi Ahmet Inal anerkennen. Dass es nur zu einem 3:0 gegen Hassel nach Treffern von Connor McLeod (6. und 66),sowie Andres Gerardo Gomez Dumas (75.) reichte, ist fast schon ein Witz. McLeod, Gomez Dimas, Andreas Spais, Maurice Majewski und Finn Jona Heinings mit weiteren Chancen hätten den regnerischen Sonntagnachmittag noch trüber für den Gast werden lassen.

Tabelle wird aussagekräftiger: fünf Zähler „nach oben“, sechs Punkte „nach unten“

Platz fünf, fünf Zähler hinter Spitzenreiter Brünninghausen und sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz: Durch den dritten Sieg in Folge rollte der HSC das Feld von hinten auf. Brünninghausen (15), Türkspor Dortmund (14), der RSV Meinerzhagen (13) und Wanne-Eickel (11) stehen noch vor den Holzwickedern. Die sechs Punkte Vorsprung nach unten sollten ebenfalls Sicherheit geben. Die 16 erzielten Treffer (bei zehn Gegentoren) bedeuten die zweitbeste Offensivbilanz der Liga hinter Türkpord (21 erzielte Tore).

„Gehen Kreispokalspiel am Mittwoch in Königsborn sehr ernsthaft und seriös an“

Weiter geht es am Mittwoch, 21. September, um 19.30 Uhr mit dem Krombacher Kreispokalspiel beim Königsborner SV. Zweimal hat der HSC dort in dieser Saison bereits gewonnen – und zwar beim urlaubsguru-Cup und im Westfalenpokal. „Wir wollen gerne unseren Kreispokalsieger-Titel verteidigen und werden das Spiel sehr ernst nehmen“, kündigte Hamza El Hamdi an.

Bildzeile: Der Australier Connor McLeod (Mitte) traf erstmalig für die „Erste“ des HSC doppelt und ebnete den Weg zum 3:0-Erfolg gegen YEG Hassel.

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