KSV-Damen verbessert, aber zu einem Sieg reicht es wieder nicht

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Handball, 3. Bundesliga Frauen: TuS Königsdorf – Königsborner SV 28:20 (14:10). Die letzte Niederlage gegen Lumdatal war der absolute Tiefpunkt in der seit Wochen währenden Niederlageserie für die Königsborner Damen. Das hatte wie berichtet zum Rücktritt von Trainer Kai Harbach geführt. Am Sonntag beim Rückspiel in Königsdorf stellte sich die Mannschaft verbessert vor, konnte eine erneute Niederlage aber nicht verhindern.

Auf der Trainerbank saß neben Torwarttrainer Robert Korves Interimscoach Dirk Nordberg, der sah eine verbesserte Königsborner Mannschaft mit diesmal so lange vermissten kämpferischen Qualitäten.

Der KSV konnte den Beginn recht ausgeglichen gestalten und ging nach zehn Minuten sogar durch Nell Herings Treffer mit 6:5 in Front. Doch dann wie gehabt: Im Angriff konnte man nicht genug Druck aufbauen, um die Gastgeberinnen ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen.  Dies führte  zu einem Vier-Tore Rückstand zur Halbzeit. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht. Vielmehr stand es nach 45 Minuten 22:15 für des TuS. Diesen Vorsprung erhöhte Königsdorf noch weiter bis zum Schluss.

In der Abstiegsrunde der 3. Liga bestreiten die Königsborner Damen noch zwei weitere Spiele: Am 28. Mai das Heimspiel gegen HSG Gedern/Nidda und am 4. Juni auswärts bei der HSG Lumdatal.

KSV-Interimstrainer Dirk Nordberg: Wir haben gut angefangen, gut dagegen gehalten, vorne wenig Fehler gemacht und in der 1. Halbzeit gut mitgehalten. Dann hatten wir eine Phase, wo wir einige Fehler im Angriff gemacht haben. Es hat uns aber nicht so zurück geworfen. Probleme kamen eher nach der Halbzeit auf, da kassierten wir zwei schnelle Tore und verloren die Ordnung. Königsdorf konterte und zog mit vier, fünf Toren weg. Wir haben uns noch einmal aufgerappelt, haben dagegen gehalten, haben aber leider das eine oder andere Tor nicht gemacht, was wir hätten machen müssen. Der Sieg ist wesentlich zu hoch ausgefallen. Es war auf jeden Fall eine Leistungssteigerung. Wir haben uns gewehrt.

Königsborner SV: Röttger, Jünner, Liese, N. Hering 1, Nordberg 2, Wrede 3, Krogull 2, Fahn 2, Pelz, Webers 2, Pein 7, Grünzig, Krollmann.

Bildzeile: Rina Nordberg (re.) war zweifache Torschützin für den KSV in Königsdorf. Ihr Vater Dirk coachte erstmals die Mannschaft.

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