Kaiserau hilft beim Hombrucher 5:1 mit zwei Eigentoren mit

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Fußball-Landesliga 3: SuS Kaiserau – Hombrucher SV 1:5 (0:2). 1:7 gegen Türkspor und am Sonntag 1:5 gegen Hombruch, immerhin die beiden derzeit besten Teams der Liga. Da hatten die Schwarz-Gelben nicht viel zu bestellen, kassierten die Saison-Niederlagen 13 und 14. Das bedeutet aber auch, dass der Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter geschrumpft ist und nur noch drei Zähler beträgt.

Für den Spielverlauf kann man durchaus den Spruch des früheren BVB- und Schalke-Spielers „Kobra“ Wegmann heranziehen. „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“. Pech insofern, dass zwei Eigentore zur 1:5-Niederlage mitzählten. Zuerst traf Felix Hülsmann ins eigene Netz (44.), dann machte es ihm Tom Schulz nach (77.). Dass das nicht gerade von Selbstbewusstsein zeugt, versteht sich. Individuelle Fehler bestrafte der Tabellenzweite zudem drei weitere Male, sodass am Ende ein 1:5 stand. Schulz machte sein Eigentor mit dem späten Ehrentreffer zwar wett, aber das Tor fiel viel zu spät.

Pech für SuS-Keeper Bendix Wagner, der nach langer Verletzungspause gerade mal zum zweiten Mal wieder im Tor stand und nach einer Viertelstunde verletzt das Tor räumen musste – für ihn kam Torwarttrainer Andreas Braun.

SuS-Trainer Robert Kittel: Grundsätzlich war das ein verdienter Sieg für Hombruch. Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Die meisten Tore haben wir Hombruch aufgelegt. Die mussten nur auf unsere Fehler lauern und haben die eiskalt bestraft. Nach Türkspor und Hombruch müssen wir jetzt die Zügel aber wieder anziehen. Glücklicherweise hat die Konkurrenz mit unten noch für uns gespielt. Am Donnerstag beim Schlusslicht DJK Wattenscheid zählt aber nur ein Sieg für uns.

SuS: B. Wagner (15. Braun), Weßelmann, N. Wagner, Yildirim, Hülsmann, M. Schuster, Stöwe, Schulz, Seifert, Friede, T. Milcarek.
Tore:  0:1 (18.) Schrade, 0:2 (44.) Hülsmann Eigentor, 0:3 (53.) Mhani, 0:4 (66.) Schrader, 0:5 (77.) Schulz Eigentor, 1:5 (82.) Hülsmann.

Bildzeile: Der Kaiserauer Marcel Friede (li.) versucht sich hier im Zweikampf mit einem Hombrucher Gegenspieler.

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