Julia Ritter mit ihrem Saisoneinstieg zufrieden -18.28 Meter und Platz sechs in Halle inmitten erstklassiger internationaler Konkurrenz

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Leichtathletik: „Zufrieden“, so bewertete Julia Ritter ihr Abschneiden bei den Halleschen Werfertagen und gleichzeitig den Einstieg in den neu gegründeten Deutschen Wurf-Cup. 18.28 Meter wurden für sie bei ihrer ersten Freiluft-Veranstaltung gemessen. Die Norm für die Europameisterschaft ist damit erreicht, die bei 18.20 Meter liegt. 22 Zentimeter fehlen ihr jetzt noch zur WM-Norm. Die will sie schnell nachholen, denn es bieten sich ja in Kürze schon weitere Gelegenheiten beim Deutschland-Cup, der auch als „kleine Diamond-League“ der Werfer bezeichnet wird. Schon am 27. Mai geht es beim 19. Internationalen Thumer Werfertag weiter.

Bei den Halleschen Werfertagen hatte sich am Samstag ein international erstklassiges Werferfeld versammelt. Die Oberadenerin Julia Ritter (TV Wattenscheid 01) belegte mit 18,28 Metern Rang sechs. Den Sieg sicherte sich mit Weltjahresbestleistung Chase Ealey (USA; 19,76 m) vor Weltmeisterin Auriol Dongmo (Portugal; 19,09 m) und Fanny Roos (Schweden; 18,72 m). Ritters deutsche Konkurrentinnen Sarah Gambetta (SV Halle; 18,62 m) und Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge; 18,57 m) reihten sich vor Ritter auf den Plätzen vier und fünf ein.

Julia Ritter konnte die Kugel drei Mal über die 18Meter-Marke stoßen. 18.22 m war ihr weitester Versuch. Damit war sie 70 Zentimeter besser und weiter als bei ihrem Start in Halle im Vorjahr. Doch ganz gepasst hatte noch nicht alles. „Ich hatte etwas schwere Beine““, verriet sie. „Es hat aber Spaß gemacht, dass man mal wieder vor einer stattlichen Zuschauerkulisse stoßen und werfen konnte.“

Mit dem Diskus wurden für sie 54.60m gemessen. Doch Schwerpunkte will die Oberadenerin in dieser jetzt begonnenen Freiluftsaison eher im Kugelstoßen setzen. Dabei möchte sie sich von Wettkampf zu Wettkampf verbessern.

Bildzeile: Julia Ritter wurde bei den Halleschen Werfertagen mit der Weite von 18.28m Sechste im Kugelstoßen. Damit erfüllte sie die WM-Norm.

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