Jubel bei den heimischen Landesligisten am 3. Spieltag

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Fußball: Jubel am 3. Spieltag bei den heimischen Landesliga-Teams. SuS Kaiserau siegte 3:2, entthronte Spitzenreiter Buer und blieb weiter ungeschlagen. Der Königsborner SV nahm die schwere Hürde in Hagen und zeigte dabei einen Lernprozess.

Dazugelernt hat der Königsborner SV am Sonntag bei der SpVg Hagen. Deren Spielweise, körperbetont und lange Bälle, behagte der Feiler-Truppe eigentlich nicht. Doch die Mannschaft nahm das an, arbeitete gut im Kollektiv und und gewann schließlich mit 3:2. Ein Lernprozess und ein Schritt nach vorne. Doch der zweite Saisonsieg musste teuer bezahlt werden. Denn: Lennart Kutscher hat sich wahrscheinlich einen Nasenbeinbruch zugezogen, Damian Marchewka wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. Beide vergrößern die Ausfallliste. Der 3:2-Siegtreffer fiel in der Schlussminute: Vali Wettklo wurde von Ahmet Acar über links geschickt. Seine flache Hereingabe erreichte Hassan Boulakhrif, der aus zwei Metern zum viel umjubelten Siegtreffer traf. Am kommenden Spieltag empfängt der KSV in der Schumann Arena den Kirchhörder SC.

Bildzeile: Lennart Kutscher hat sich in Hagen wahrscheinlich einen Nasenbeinbruch zugezogen, wird dem KSV am Sonntag im Heimspiel gegen Kirchhörde fehlen.

Eine gute Frühform zeigt der SuS Kaiserau, gewann 3:2 gegen Spitzenreiter SSV Buer und blieb auch nach dem 3. Spieltag ungeschlagen. Platz fünf in der Tabelle macht das deutlich. Bemerkenswert, denn gegen Buer fehlten mit Uli Steffen, Felix Hülsmann, Pio Castaldi, Moritz Schriefer, Justin Faust, Tom Diecks, Benjamin Abdou, Serhan Dalipi, Niklas Wagner, Bendix Wagner und Michael Seifert fast eine komplette Mannschaft. Das konnten die Schwarz-Gelben ganz gut kompensieren, erspielten sich ein Chancenplus, hatten mehr Ballbesitz, waren viel besser im Spiel, offensiv wie defensiv – und durften am Ende jubeln. SuS-Trainer Patrick Kulinski lobt vor allem die Spieler, die motiviert von der Bank kommen. Sie dokumentieren den Zusammenhalt der Mannschaft, zeigen Mentalität und zerreißen sich. Dylan Pires entwickelt sich immer mehr zu einem absoluten Aktivposten – er war gegen Buer der Spieler des Spiels.
Bildzeile: Groß ist der Zusammenhalt im Kaiserauer Team, das vor allem viele Ausfälle zu kompensieren hatte.

 

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