HSC: Höchste Zeit für den ersten Dreier

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Fußball, Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – FC Lennestadt (Donnerstag, 1. September, 19.30 Uhr, Haarstrang-Sportanlage Opherdicke). Platz 14 und punktgleich mit dem Letzten und Vorletzten, erster Abstiegsplatz, ein Pünktchen auf dem Konto: Der Holzwickeder Sport Club muss im vorgezogenen Meisterschaftsspiel endlich von der ersten Sekunde bis zu den Nachspielminuten voll konzentriert auf dem Platz sein. Dann klappt es auch mit dem ersten Dreier. Ein Zähler statt möglicher neun Punkte wie aktuell sind für den Oberliga-Absteiger einfach zu wenig. Das Spiel wurde übrigens vorgezogen, da am kommenden Wochenende Schützenfest in Lennestadt-Meggen kräftig gefeiert wird.

Lennestadt für Benjamin Hartlieb ein Geheimfavorit

Mit einem Kraftakt in den letzten Saisonspielen konnte der FC Lennestadt die Westfalenliga 2 halten. Den Schwung nahm das Team gleich mit in die neue Spielzeit. Gegen Westfalia Herne gab es am Sonntag zuletzt einen 4:2-Erfolg, davor ein 1:1 bei der starken DJK TuS Hordel und ein 4:3 gegen Concordia Wiemelhausen. Nur im Kreispokal beim Landesligisten SC Drolshagen unterlagen die Sauerländer nach Elfmeterschießen mit 6:7. In der Verbandsliga stehen die Spieler vom Rothaarsteig auf dem vierten Platz, punktgleich mit dem Ersten Türkspor Dortmund, dem DSC Wanne-Eickel und dem SV Sodingen. Der FC Lennestadt hat damit mit den sieben Punkten sechs mehr erreicht als der HSC.

„Lennestadt wurde vor der Saison von vielen als möglicher Absteiger gehandelt. Das sehe ich nicht so, im Gegenteil. Der FCL hat mit Florian Friedrichs einen ausgezeichneten Stürmer, der schon vier Treffer erzielt hat. Dazu kommen Verstärkungen aus der eigenen Jugend sowie aus der Region Sauer- und Siegerland“, hat HSC-Chefcoach Benjamin Hartlieb viele Komplimente für den Konkurrenten bereit. Dazu kommt, so Hartlieb, der „Lennestädter Weg“, eine intensive Verbundenheit des Vereins und der Spieler mit der Stadt und der Region. „Das wird ein ganz harter Brocken für uns und keinesfalls ein Selbstläufer“, befürchtet Hartlieb.

Muhammed Cakir und Philipp Gödde wieder im Kader

Nichts geht über Gesundheit. Das gilt für alle im aktuell großen HSC-Lazarett und insbesondere für Muhammed Cakir und Philipp Gödde. Cakir trainierte nach seinem schweren Zusammenprall im Schüren-Spiel am Dienstagabend bereits wieder fleißíg mit und steht ebenso im Kader wie Philipp Gödde. Der hat seine wochenlange Muskelverletzung auskuriert und steht für ein Comeback bereit. Nach seinem Urlaub steht auch Dean Müsse wieder bereit.

Ausfallen wird Til Busemann (familiär verhindert) und möglicherweise auch Dondre Robinson. Der US-Boy hat im Schüren-Spiel einen Schlag auf die Achillessehne bekommen und ist nicht schmerzfrei.

Angehender Lehrer leitet die Begegnung

Regeln beibringen muss der eingesetzte Schiedstrichter den beiden Teams hoffentlich nicht. Philippe Najda heißt der Unparteiische, studiert in Münster Sport und Geschichte auf Lehramt und „pfeift“ für den FC Eintracht Rheine.

Bildzeile: Patrick Fischer (r.) führte am letzten Sonntag den HSC im Auswärtsspiel beim BSV Schüren (3:3) aufs Spielfeld.

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