In der Schlussminute liegen Glück und Pech nahe beieinander – HC TuRa kommt zum 28:28 gegen Spitzenreiter Ahlen

Handball, Verbandsliga Männer: HC TuRa Bergkamen – Ahlener SG II 28:28 ( 17:13). Spannung in der Schlussminute: Pascal Terbeck, mit zwölf Toren überragender Akteur auf dem Parkett in der Friedrichsberg-Sporthalle, erzielt das 28:26. Ahlen kommt im Gegenzug vor das Bergkamener Tor. HCT-Torhüter Niklas Walter kann den ersten Wurf parieren, Ahlen gelangt noch mal in Ballbesitz und trifft. 28:27. TuRa nimmt eine Auszeit. Terbeck vergibt das mögliche 29:27. Ahlen trifft im Gegenzug 20 Sekunden vor der Schlusssirene zum 28:28. Noch einmal haben die Gastgeber die Chance zum Siegtreffer, Terbeck mit technischem Fehler. Ahlen startet den letzten Angriff, wirft – und trifft den Pfosten. Glück für Bergkamen. Pech aber auch vorher, denn der Sieg war vorher greifbar nahe.

Von Beginn an lagen die TuRaner in Führung. Niklas Domanski gelang das 1:0 (2.). Pascal Terbeck ließ das 2:0 folgen (3.). Im weiteren Verlauf fiel die Führung deutlicher aus, betrug teilweise sogar vier und fünf Treffer und zur Halbzeit zeigte die Hallenuhr ein 17:14 an. Der Vorsprung hielt auch in den zweiten 30 Minuten an. Ahlen kam nie zum Gleichstand. Auch den großartigen Torwartleistungen von Tim Faber und Niklas Walter geschuldet. Dann Pech für Leon Fülber: Er rasselte mit einem Ahlener Gegenspieler zusammen (39.). Der bekam Gelb, Fülber die Rot. Eine umstrittene Entscheidung. Die führte dazu, dass der Bergkamener Spielfluss etwas schleppender wurde. TuRa blieb aber vorne. 26:23 (50.) und 28:26 (59.). Doch auch dieser Vorsprung reichte nicht. Zum ersten Mal im Spiel kam der Tabellenführer auf ein Unentschieden Sekunden vor Spielschluss heran, dieses 28:28 bedeutete dann aber auch gleichzeitig den Endstand.

TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Wir haben ein gutes Spiel gezeigt gegen den Tabellenführer. Klar kann man auch sagen, wir belohnen uns nicht. Wir haben gut gedeckt, haben immer geführt und zur Halbzeit lagen wir mit vier Toren vorne. Nach der Roten Karte für Fülber wurde unser Spiel etwas statischer. Das fehlte die Bewegung und so ein bisschen die Abgezockheit. Ich bin aber trotzdem zufrieden. Wir haben den Tabellenführer kurz vor einer Niederlage gehabt. Leider haben wir das 28:26 nicht über die Runden retten können. Alles gut. Jetzt freuen wir uns auf das Derby.

HC TuRa: Faber, Walter; Roßfeld 2, Terbeck 12, Hesse 1, Webers, Maschewski, Körner, Kiemann 5, Domanski 5, Rotert, Fülber 3, Hoppe.

Bildzeile: Der TuRaner Louis Hesse  (re.) versucht sich hier gegen die Ahlener Abwehr zu behaupten. Er traf einmal.

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