Handballverband Westfalen lässt einige Clubs noch bis Ende Januar pausieren

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Handball: Der Handballverband Westfalen (HVW) hat in Video-Konferenzen seine Vereine befragt und beschlossen, unter anderen die Verbandsliga 2 Frauen und die Landesliga 4 Frauen bis Ende Januar pausieren zu lassen. Betroffen sind davon in der Verbandsliga die Zweitteams des Königsborner SV und HC TuRa Bergkamen. In der Landesliga 4 die Frauen der TuS Westfalia Kamen sowie SGH Unna Massen. Alle anderen Mannschaften können den Spielbetrieb nach der Weihnachtspause am kommenden Wochenende wieder aufnehmen. Die Videokonferenzen wurden am Donnerstag, 06. Januar 2022, mit einer Beteiligung von mehr als 250 Vereinsvertretern durchgeführt.

Der Handballverband hatte seine Vereine befragt, ob die Saison angesichts der Corona-Lage unterbrochen werden soll, aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte sowie der Landes-Vorgabe, Sport unter „2G-plus“ durchzuführen. Die Beteiligung war mit 95 Prozent sehr hoch, in jeder Staffel wurde abgefragt, ob die betreffende Mannschaft weiterspielen oder unterbrechen möchte und falls sie unterbrechen möchte, wie lange. Zur Wahl standen „bis Ende Januar“ oder „bis Ende Februar“. Von den 214 abgegebenen Voten waren 109 für eine Fortsetzung der Saison und 105 für eine Unterbrechung. Eindeutiger war hier das Votum für die Dauer einer eventuellen Unterbrechung. Immerhin 69 Prozent waren für die kurze Pause bis Ende Januar.

Keine Pause im Jugendspielbetrieb

Das Präsidium hat am Mittwochnachmittag nach Auswertung der Voten dann entschieden, den Spielbetrieb in den Staffeln bis Ende Januar auszusetzen, in denen die Mehrheit der Vereine dies wünscht. Hier werden die ausgefallenen Spieltage später nachgeholt.

Das Umsetzen der Ergebnisse liegt nun in den Händen von Bernd Kuropka, Vize der technischen Kommission und bekanntlich auch Handball-Abteilungsleiter beim Königsborner SV. Die Spielpläne in den betreffenden Staffeln werden angepasst. Die Vereine haben die neuen Spielzeiten bis zum 1. Februar zu terminieren, teilt der HVW mit.

In der männlichen A- und B-Jugend entschieden die Vereine bereits während der
Konferenz einstimmig, dass für den Jugendspielbetrieb eine Pause nicht eingelegt
werden soll.  Die Vereine können sich wie bisher auch auf eine Spielverlegung einigen. Die Abstimmungen laufen noch bis Donnerstagabend.
Bildzeile: Das Umsetzen der Ergebnisse der HVW-Beschlüssen liegt nun in den Händen von Bernd Kuropka, Vize der technischen Kommission.

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