Firtinaspor-Spieler flippen nach dem Kaiserauer 2:2-Ausgleich aus

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Fußball-Landesliga: Das Heimspiel des SuS Kaiserau am Sonntag gegen Firtinaspor Herne war nach 90 Minuten und dem 2:2-Unentschieden zwar abgepfiffen, doch die Gäste verlängerten das Geschehen außerhalb des Spielfeldes. Sie ließen ihren Unmut beim Gang zu den Kabinen am Schiedsrichter-Gespann aus, kritisierten lautstark einige ihrer Abseitsentscheidungen. Dem Vernehmen auch den 2:2-Ausgleichstreffer der Kaiserauer fünf Minuten vor dem Abpfiff durch Michael Seifert, den sie Abseits gesehen haben wollen.

Es kam zu Rudelbildungen und die Kaiserauer Ordner mussten die Unparteiischen erst einmal im Vereinsheim in Sicherheit bringen. Zum Glück beruhigte sich das Geschehen wieder und sie konnten die Kabine aufsuchen.

Die 90 Minuten auf dem Kaiserauer Kunstrasen hatten unterschiedliche Spielphasen. Während die gastgebenden Schwarz-Gelben vor allem in der ersten halben Stunde Vorteile hatten und mehr als das 1:0 aufgrund der sich bietenden Tormöglichkeiten hätten markieren müssen, kam nach dem Herner 1:1-Ausgleich ein Bruch in das Spiel dr Gastgeber. Herne ging sogar 2:1 in Führung. Mit einem Latten-Freistoß leitete SuS-Kapitän Timo Milcarek wieder bessere Spielmomente ein, die letztlich mit dem Ausgleich belohnt wurden. So rettete man wenigstens einen Zähler. Eigentlich sollte es ein Dreier werden, um den Abstand nach unten zu vergrößern. Dieser Abstand der Kaiserauer vor dem roten Strich währt weiterhin sechs Zähler und acht vor Herne.

Am kommenden Sonntag besteht die nächste Gelegenheit, doch das Punktekonto mit einem Dreier anzureichern. Es geht zum Schlusslicht DJK Wattenscheid.

Bildzeile: Vor allem nach der Pause stoppten oder warfen sich Herner Spieler dem SuS Kaiserau entgegen und unterbrachen so den Spielfluss.

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