Elfer kurz vor dem Schlusspfiff verwehrt dem KSV den möglichen Sieg – am Ende heißt es 3:3

471

Fußball, Landesliga 3: Königsborner SV – Kirchhörder SC 3:3 (1:1). Die Partie in der Schumann Arena war schon in der Nachspielzeit. Der KSV führte 3:2. Kirchhörde startete den letzten Angriff. Ein langer Ball. Abstimmungsprobleme in der Königsborner Abwehr. Der Ball saust an der Abwehr vorbei. Kirchhördes Hamza kommt im Strafraum an den Ball. Doch bevor er einschießen kann, foult ihn Hasan Boulakrhif. Klare Sache – Elfmeter. Den verwandelt Bektas zum 3:3-Ausgleich. Sekunden danach erfolgt der Abpfiff. So blieb dem KSV statt des dritten Sieges nur das Unentschieden. Schade!

Die Partie begann schwungvoll. Gleich in der dritten Minute verpasste Kirchhörde die Führung. Im Gegenzug erzielte Vali Wettklo mit einem Gewaltschuss aus 18 Metern das 1:0. Christopher Simon traf sieben Minuten später den Pfosten. Doch das Chancenplus lag klar auf Seiten der Gäste. Folgerichtig in Minute 36 auch der verdiente 1:1-Ausgleich. Der Pausenstand.
Vier Zeigerumdrehungen lief die Partie nach der Pause. Da schnappte sich Christopher Simon den Ball, startete ein Solo, war nicht aufzuhalten und markierte das 2:1. Sehenswert. Die Aktionen des KSV wurden sicherer. Nach knapp einer Stunde wurde Kaan Akcay über rechts geschickt. Er spielte Ahmet Acar frei, der den Ball über den herausstürzenden Keeper lupfte und so zum 3:1 traf. Wieder ein schöner Treffer. Kirchhörde gab nicht auf, verkürzte auf 1:2 und kam dann doch noch zum Ausgleich. Davor hatte Wettklo noch ein zweites Mal getroffen, aber der Schiri annullierte das Tor wegen einer angeblichen Abseitsstellung. Das sahen viele anders.

Bildzeile: Christopher Simon, Ahmet Acar und Vali Wettklo (v.li.) erzielten die drei Treffer für den KSV.

KSV-Trainer Andreas Feiler: Es war ein 3:3 am Ende. Der Verlauf zum diesem 3:3 ist bitter für uns, aber wir hätten auch schon vorher für eine Entscheidung sorgen können. Solche Situationen wie beim Zustandekommen des Elfers sind schon häufiger vorgekommen. In Hagen zuletzt konnten wir solche Fehler im Spiel rechtzeitig abstellen, heute haben wir sie bis zuletzt gemacht. Dann muss man sich auch nicht nicht wundern, wenn es am Ende nur 3:3 steht. Das Remis haben wir uns selber zuzuschreiben. Von daher ist der Punktgewinn für Hörde nicht unverdient. Für beide Seiten war es ein verdienter Punkt aufgrund des Spielverlaufes. Wir waren auch heute zu träge, um den Sieg am Ende noch erzwingen zu können.

KSV:  Mandusic, Pagel, Wettklo (79. Darraz), Simon (90. Mushaba), Radojewski, Duda, Acar, Bouelkrhif, Marchewka, Akcay, Klose (65. Wittwer).
Kirchhörde: Hegemann, Hase, Vogel, Mendes, Schürmann (63. Bektas), Schröter (55. Espinosa), Hamza, Dapes (63. Veen), Doyscher (83. Domingues), Sulaiman, Salli (36. Voss).
Tore: 1:0 (4.) Wettklo, 1:1 (35.) Sulaiman, 2:1 (49.) Simon, 3:1 (59.) Acar, 3:2 (71.) Voss, 3:3 (90.+5) Bektas Strafstoß.
Bildzeile: Torjäger Vali Wettklo wird bei diesem Zweikampf nicht ganz fai gestoppt. Er brachte seinen KSV schon früh in Führung.
Vorheriger ArtikelFußball-Kreisliga A: Kamener SC grüßt wieder von der Tabellenspitze – SV Frömern weiter sieglos Träger der Roten Laterne
Nächster ArtikelViererpack von Andreas Heiss zu wenig: HSC schwach beim 4:4 beim Tabellenletzten Viktoria Kirchderne

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.