Eine Sekunde vor Spielschluss müssen sich die Königsborner Verbandsliga-Damen in Bommern geschlagen geben

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Handball, Verbandsliga Frauen: TuS Bommern – Königsborner SV II  25:24 (13:16). Das war Pech! Eine Sekunde vor Schluss musste der KSV den Siegtreffer von Bommern per Freiwurf hinnehmen. Diese Niederlage war vermeidbar, denn bis zehn Minuten vor Schluss sah alles nach einem Königsborner Sieg aus. Die Fahn-Truppe führte 23:21, musste sich den 24:24-Ausgleich gefallen lassen(59.) und sogar noch das 24:25.

Nach ausgeglichenem Spielverlauf übernahm der KSV ab der 27. Minute mit dem 13:12 durch Doreen Hülsewede die Führung, war stets mit zwei, drei Toren vorne. Und als Carolin Weinkopf in der 54. Minute für das 24:22 sorgte, war die Hoffnung weiterhin groß auf den erhofften Auswärtssieg. Doch dann gelang kein Treffer mehr, Bommern dagegen noch drei und das war der Sieg. Fast mit dem Schlusspfiff fiel der Siegtreffer per Freiwurf.

KSV-Trainer Helmut Fahn: Wir sahen bis zur 50. Minute wie der sichere Sieger aus. Doch die Torfrau von Bommern – sie ist 41 Jahre alt, hat früher in der Bundesliga gespielt und kam rein – hat uns den Garaus gemacht. Sie hat bestimmt zehn Hundertprozentige von uns gehalten. Sekunden vor Schluss haben wir per Freiwurf den Bommerner Siegtreffer rein bekommen. Es war mehr drin für uns. Wir haben insgesamt zu viele Würfe vergeben. Trotz der Niederlage sind wir eigentlich durch. Wir haben noch ein weiteres Spiel gegen Bommern zu absolvieren.

Königsborner SV: Einhoff, Röske, Liese, Hülsewede 5, A. Hering 3, Kayser 3, Wehnert 4, Fisher, Ruhfaut, Weinkopf 4, Halstenberg 2.
Bildzeile: Carolin Weinkopf erzielte in der Schlussphase das 24:22, doch ihr Tor reichte am Ende nicht. Der KSV verlor 24:25 in Bommern.
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