Duell der Seriensieger bei HSC gegen SC Neheim: Wer muss erst mal wieder kleinere Brötchen backen?

Fußball, Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – SC Neheim (Sonntag, 2. Oktober, 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion Jahnstraße 7, Holzwickede). „An der Tabelle interessiert mich einzig und allein der nun schon neun Punkte betragende Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz“, betonte HSC-Chefcoach Benjamin Hartlieb noch einmal nach dem Abschlusstraining seines Teams am Donnerstagabend vor dem Spitzenspiel am Sonntag zuhause gegen den SC Neheim. Vierter (HSC) gegen Fünfter (Neheim), beide mit 13 Punkten bestückt, beide vier Siege, ein Remis und zwei Niederlagen – es ist ein Duell auf Augenhöhe, auch wenn die Tordifferenz mit 20:11 zu 13:6 ein klein wenig für Holzwickede spricht.

Immer hart umkämpfte Duelle

Duelle beider Teams waren auch in der Vergangenheit stets umkämpft. In acht Spielen siegte der HSC dreimal, viermal die Sauerländer bei einem Remis. Zuletzt gab es am 17. Januar 2020 einen 3:2-Erfolg für den HSC. Am 27. Januar 2019 unterlag der HSC mit 1:2 in Neheim. Und am 5. Juli 2019 gab es für den HSC mit 0:3 eine heftige Heimpleite.

SC Neheim in prächtiger Verfassung – Trainer winkt ab

Der SC Neheim hat sich ein klein wenig als Geheimfavorit gemausert. „Echte Leidenschaft“, lautet das Team-Motto auf der Webseite. Seit 375 Minuten ist die Elf von Cheftrainer Alexander Bruchhage ohne Gegentor und holte dabei folgerichtig zwölf Punkte aus den vergangenen vier Spielen. Zuletzt siegte man mit 4:0 gegen Westfalia Herne. Die letzte Niederlage gab es am 26. August mit 0:2 zuhause gegen den Oberliga-Absteiger RSV Meinerzhagen. Danach gab es Siege nicht nur gegen Herne, sonders der SC setzte Ausrufezeichen mit einem Sieg beim Liga-Mitfavorit DJK TuS Hordel (1:0) und holte auch bei Türkspor Dortmund ein mehr als achtbares 3:3.

„Die Erwartungshaltung von außen darf nicht zu groß werden“, kommentiert Bruchhage die aktuelle Euphorie im Sauerland. Aufpassen muss der HSC besonders auf Spieler, die schon lange das rote Trikot des Gastes tragen. Gianluca Greco traf bislang zweimal. Doch auch Burak Yavuz und Patrick Nettesheim wissen, wo das Tor steht.

Serhat Uzun und Maurice Majewski mit Neheim-Erfahrungen

Für Serhat Uzun und Maurice Majewski gibt es ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein. Uzun war erst vor der Saison aus Neheim nach Holzwickede gewechselt. Da kann er dem HSC den einen oder anderen Tipp geben.

Hoffen wird der HSC auf den aktuell besten Torjäger der Westfalenliga 2, Andres Gerardo Gomez Dimas. Dimas, der siebenmal getroffen hat, wurde beim HSC-Test am vergangenen Dienstag gegen die A-Junioren des Hombrucher SV rund 20 Minuten vor Schluss eingewechselt und wirbelte wie eh und je.

Benjamin Hartlieb kann personell fast aus dem Vollen schöpfen

Personell sieht es beim HSC wieder deutlich besser aus. Philipp Gödde hat sich längst als Defensivspieler wieder bewährt. Eduardo Hiller zeigte gegen Hombruch eine gute Leistung. Fehlen wird der verletzte und ohnehin noch rotgesperrte Michele Teofilo. Torhüter Henrik Dißelhoff bekam für seine „Rote“ im Königsborn-Pokalspiel ein Spiel Sperre – die hat er bereits abgesessen. Er wird daher wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen dürfen.

Schiedsrichter aus Dortmund

Als Unparteiischer wurde Marcel Skorupa (SC Husen-Kurl) eingesetzt.

Bildzeile: Erneut, wie beim 4:1-Erfolg in Iserlohn am vergangenen Sonntag, wird auf Dean Müsse (Nr. 26) und Connor McLeod (36) „am Boden und in der Luft“ viel Arbeit zukommen.

 

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