Diese Niederlage haben sich die TuRa-Damen selber zuzuschreiben – zu viele Fehlwürfe

Oberliga, Frauen: HC TuRa Bergkamen – SV Teutonia Bochum-Riemke 26:27 (13:13). Eine bittere Niederlage für die TuRa-Frauen, die ihre Situation im Abstiegskampf damit absolut verschlechterten. Dabei war durchaus die Möglichkeit gegeben, das Spiel zu gewinnen. Wer aber so viele Fehlwürfe produziert und Chancen vergibt, der steht am Ende auch zu Recht als Verlierer da. Am Ende hatten die Gäste ein Tor mehr aufzuweisen.

Es war das erwartete Spiel vor dürftiger Kulisse in der Friedrichwsberg-Sporthalle auf Augenhöhe beider Mannschaften. Das drückte sich auch im Spielstand aus, wo sich keine Mannschaft – bis auf die 39. Miniue, wo Riemke auf 16:20 davonziehen konnte – entscheidend absetzen konnte. Fünf Minuten vor Spielschluss brachte Lisa Seuthe ihre Mannschaft gar 24:23 in Führung. Und auch beim 26:26 (58.) durch Sophia Meier durften die TuRa-Frauen auf ein besseres Ende hoffen. Doch eine Minute vor der Schlusssirene kam Riemke zum 27:26-Siegtreffer – und TuRa war nicht mehr in der Lage wenigstens auszugleichen.

Torfolge: 0:1, 5:5, 8:7, 9:12, 13:13 – 14:14, 16:20, 21:21, 24:23, 26:26, 26:27.

TuRa-Trainer Andre Brandt: Wir haben es bis zum Abschluss gut gemacht. Wir waren so oft frei vor dem gegnerischen Tor, kriegten den Ball aber einfach nicht rein. Wir verwarfen zudem Siebenmeter. Das war zu wenig und wir haben am Ende mit einem verloren. Wenn man zehn Dinger mehr gemacht hätte von den Hundertprozentigen, dann gewinnt man so ein Spiel auch. Spielerisch war das völlig in Ordnung, aber der Torabschluss war halt miserabel. Das ist leider sehr unglücklich, aber eine Tatsache. Wer so aber viele Dinger verwirft, der hat es am Ende auch nicht verdient zu gewinnen.

TuRa: Schöße, Misiok, Schulze-Frieling 1, Weinert, Meier 10, Jackenkroll 1, Seute 2, Pronobis, Hitz, Rohlf 11, Ritter, Brühl, Rui 1, Webers, Kneller, Wolff.

Bildzeile: TuRas Lena Schulze-Frieling (vorne) beim Torwurf. Die landeten zu oft nicht im Riemker Tor.

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