Der Königsborner SV ist Bezirksliga-Meister!

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Fußball, Bezirksliga 8: TuS Hannibal – Königsborner SV 2:3 (1:2). Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr für die rund 250 mitgereisten Königsborner Fans. Sie stürmten im Hoeschpark auf das Spielfeld, jubelten und tanzten mit den Spielern ausgelassen, skandierten „Aufsteiger, Aufsteiger“. Die Mannschaft schaffte im letzten Saisonspiel den Aufstieg in die Landesliga. Die Krönung einer überragenden Rückrunde.

Doch der Meister musste sich mächtig ins Zeug legen, um den Tabellendritten niederhalten zu können. Bis zum Ende musste man um diesen Erfolg bangen. Torjäger Vali Wettklo brachte seine Farben nach sechs Minuten in Führung. Doch die hielt nur zwei Minuten, dann glich Hannibal auch. Wiederum Wettklo mit seinem 46. Saisontreffer sorgte für das 2:1 und als Leon Mayka nach 71 Minuten das 3:1 gelang, schien der KSV auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber gaben nicht auf, machten es sechs Minuten vor dem Abpfiff noch einmal spannend. 3:2. Das große Zittern begann und mit Mühe rettete  Königsborn den Dreier über die Zeit. Dann aber kannte der Jubel keine Grenzen. Der Aufstieg war perfekt. Der Königsborner SV spielt in der kommenden Saison in der Landesliga.

Dazu auch der Glückwunsch vom sku-Team

Nach dem Schlusspfiff und den ersten Jubelarien nahm das Aufsteiger-Team mit den Meistershirts Platz in einem Partybus, den der KSV-Vorsitzende Daniel Krahn gechartert hatte. Damit fuhr die Mannschaft heim und ließ den Abend noch stimmungsvoll in der Schumann Arena ausklingen.

KSV-Trainer Andreas Feiler: Die Glückwünsche zum Aufstieg nehme ich gerne an. Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich wäre lieber etwas souveräner aufgestiegen. Heute war es auch ein bisschen Glückssache. Das Spiel war offen, es hätte auch unentschieden ausgehen und wir hätten uns nicht beklagen können. Dann dann wäre allerdings Sölde aufgestiegen. Es war Spitz auf Knopf. Auf beiden Seiten gab es noch ein, zwei Großchancen.  Es war ein Spiel von zwei sehr starken Mannschaften. Hannibal war individuell stark besetzt, im Zweikampf deutlich besser als wir. Wir sind mehr über das Spielerische gekommen, mussten aber bis zum Ende zittern. Insgesamt haben wir eine überragende Rückrunde überaus erfolgreich abgeschlossen.

KSV: Luncke, Lukas, Veit-Leander Wettklo, Mushaba (80. Veit-Laurin Wettklo), Wittwer (90. Pagel), Kutscher, D. Duda, Boulakrhif, Mayka (88. Steinbach), Marchewka, Brandt.
Tore: 0:1 (6.) Vali Wettklo, 1:1 (8.) Berro, 1:2 (26.) Vali Wettklo Strafstoß, 1:3 (71.) Mayka, 3:2 (84.) Lepinski.

Bildzeile: Unzählige Glückwünsche konnte nach dem Aufstieg KSV-Trainer Andreas Feiler entgegen nehmen.

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