Constantin Feist gewinnt Silvesterlauf in Herne – Julia Ritter startet Sonntag in Frankfurt – Leichtathletik-Notizen

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Leichtathletik: (Fast) überall waren die traditionellen Silvesterläufe abgesagt oder liefen virtuell. Der Silvesterlauf in Herne durch den Gysenpark, der größte im Ruhrgebiet, dagegen wurde „normal“ ausgetragen. Die 43. Auflage des traditionellen Laufevents des LC Westfalia Herne fand nach der Coronazwangspause im letzten Jahr, diesmal unter strengen Sicherheitsauflagen wieder statt. Insgesamt 698 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren am Start.

Gestartet wurde am letzten Tag des Jahres der 400 Meter-Bambinilauf, der 1500 Meter-Lauf der Jugendlichen, der 5 km-Lauf und schließlich ging es über die 10 km Strecke mit den Läufern und den Walkern. Die Veranstaltung begann jedoch mit einem Schreck für den Veranstalter LC Westfalia Herne, denn drei Mitarbeiter der elektronischen Zeitmessanlage waren coronabedingt kurzfristig ausgefallen, sodass alle Zeiten und Platzierungen aufgezeichnet und händisch ausgewertet werden mussten. Zuschauer waren nicht zugelassen und es gab auch keine Verpflegung (Kuchen, Bratwürste, Getränke).

Bildzeile: Konstantin Feist siegte beim Silvesterlauf in Herne über 5 Kilometer .

Über 5 Kilometer war Constantin Feist (LG Olympia Dortmund) in 16:03 Minuten nicht zu schlagen. Der 22-Jährige Unnaer war nicht mit seinem Verein ins Trainingslager in der Sierra Nevada (Spanien) gefahren, weil er sich auf Klausuren in seinem Studienfach BWL vorbereiten musste. Die fünf Kilometer bei den Frauen gewann Emma Fahrenson (PV Triathlon Witten) in 18:50 Minuten.
Beim 10km Lauf gab es einen holländischen Doppelsieg – es siegte Tom Hendrikse (30:16,0 Minuten) vor seinem Landsmann Stan Niesten (30:35,0 Min.). Bei den Frauen dominierte über 10 Kilometer Esther Jacobitz (ASV Köln) in 35:37 Minuten vor Kira Nahen (LC Paderborn / 36:04,0 Min.).

Mia Lüth und Lilli Hemcke wechseln zu LG Olympia Dortmund

Mit Mia Lüth und Lilli Hemcke haben sich zwei talentierte Nachwuchsathletinnen (beide im kommenden Jahr U16) vom TV Unna der LG Olympia Dortmund angeschlossen.
Zum Ende der Wechselfrist kann die LGO über insgesamt zwölf Neuzugänge für die Saison 2022 verzeichnen.

NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf fallen aus

Die offenen NRW-Hallen-Meisterschaften der Senioren, die für den 8./9. Januar 2022 in Düsseldorf geplant waren, sind verschoben worden. In der Mitteilung des ausrichtenden Verbandes heißt es, dass die „Meisterschaft zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund personeller und infrastruktureller Unwägbarkeiten zu dem ursprünglich geplanten Datum nicht durchführbar“ sei. Man werde sich „in den nächsten Tagen um einen Ausweichtermin im März bemühen, um die Veranstaltung dort nachzuholen.“

TV Unna sagt Hochsprung-Meeting ab

Bis zuletzt hoffte man beim TV Unna, das Hochsprung-Meeting am 23. Januar austragen zu können. Es sollte coronabedingt mit einem strengen Hygienekonzept und ohne Zuschauer stattfinden. Da die Situation aber weiterhin sehr bedrohlich ist und die Infektionszahlen nicht entscheidend sinken, sah man beim TVU keine Chance mehr, das Meeting stattfinden zu lassen. Das nächste Unnaer Hochsprungmeeting ist für den 29. Januar 2023 geplant.

Julia Ritter will in Frankfurt bisherige Hallenbestweite knacken 

Julia Ritter startet am Sonntaq um 14 Uhr beim 2. Frankfurter Wintercup. Die Veranstaltung wird unter strengsten Corona-Maßnahmen stattfinden. Zum Winter-Auftakt wartete die 23-Jährige Oberadenerin zuletzt beim Hallen-Meeting in Dortmund mit respektablen 17,41 Meter auf und blieb damit nur 14 Zentimeter unter ihrer Hallenbestweite. Die will sie in Frankfurt knacken. Julia ist super drauf und sehr zuversichtlich, ihre persönliche Hallenbestleistung von 17.57 Meter verbessern zu können.

Bildzeile: Julia Ritter startet am Sonntag beim 2. Frankfurter Wintercup und will ihre persönliche Hallenbestmarke verbessern / Foto FLVW.

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