„Cobras“ verspielen fast noch einen Neun-Tore-Vorsprung – 28:27

675

Handball-Verbandsliga: SuS Oberaden – SV Westerholt 28:27 (19:10). Zur Halbzeit mit neun Toren vorne und am Ende war es doch noch sehr, sehr eng. Letztlich reichte es für den SuS Oberaden im elften Saisonspiel noch für den siebten, wenn auch knappen Sieg gegen den Tabellenletzten Westerholt. Ein Tor blieb von dem komfortablen Vorsprung nach 60 Minuten über für die Gastgeber.

In der 42. Minute lautete der Spielstand noch 22:17, als Julian Mosch traf. Elf Minuten später heiß es nur noch 25:23 und zwei Zeigerumdrehungen weiter nur noch 25:24. Oberaden machte viele Fehler, ließ einen Siebenmeter durch Herold aus, Tim Holtmann „verballerte“ am Kreis. Die Cobras wackelten, zeigten sich in der Abwehr anfällig. Spielertrainer Mats-Yannick Roth wechselte sich ein, um der Abwehr mehr Stabilität zu verleihen. Zum Glück verhinderte Torhüter Marvin Makus mit einer Parade den möglichen Ausgleich. Das stachelte noch einmal an. Thomas Brannekämper gelang der 26. und Holtmann der 27. Treffer. 27:25. Westerholt kam 15 Sekunden vor der Schlussirene nur noch zum 27:26. Dann war Schluss und die Erleichterung im Oberadener Lager groß.

Bildzeile: Simon Rodefeld (re.) erzielte drei Treffer für seinen SuS Oberaden.

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Das Spiel ist gewonnen. Und mit den ganzen Unwägsamkeiten in dieser Saison sind wir über den Sieg froh. Westerholt ist keine Laufkundschaft, auch wenn sie erst drei Punkte geholt haben. Das haben sie in der 2. Halbzeit aufgezeigt. Wir sind sehr erleichtert, dass es am Ende noch gereicht hat. In der 2. Halbzeit war alles, was uns vorher stark gemacht hat, nicht mehr da. Keine aggresssive, kollektive Deckungsleistung, die Trefferquote war nicht mehr da und es gab überhastete, wenig vorbereitete Abschlüsse. Alles drei kam so zusammen. Warum das so gekommen ist und auch nicht mehr so ganz aufzuhalten war, das war unerklärlich. Kann sein, dass der eine oder andere die Konzentration hat schleifen lassen. Wir müssen es hinkriegen, das Ergebnis nicht nur zu halten, sondern auch weiter auszubauen. Das kriegen wir noch nicht hin. Das ist ein Entwicklungsschritt, der steht uns noch bevor. Das war nicht das erste Mal, dass wir so einen Vorsprung fast noch abgegeben haben. Bei mir überwiegt aber die Erleichterung, dass wir die nächsten zwei Punkte geholt haben.

SuS: Makus, Stock 2, Fehring, Dittrich 2, Rodefeld 2, Herold 7, Brannekämper 5, Hajduk, Leniger 1, Mosch 4, Holtmann 1, Roth.

Bildzeile: Die Mienen auf der SuS-Auswechselbank wurden in der 2. Halbzeit angesichts des schrumpfenden Vorsprungs schon bedenklicher.

 

Vorheriger ArtikelSVK-Jugend zurück auf Wasserball-Bühne
Nächster ArtikelEC Bergkamen verliert erstes „Bären Duell“ mit 3:4

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.