
Fußball, Westfalenliga 2: VfL Kamen – SV Germania Salchendorf (So.15.15 Uhr). Da war doch was in der Vergangenheit zwischen beiden Clubs! Ja, im Vorjahr war der Club aus dem Siegerland Gegner des VfL in der Aufstiegsrunde. Die Kamener siegten 2:1 und stiegen in die Westfalenliga auf. Später dann auch Salchendorf. Jetzt sehen sich beide Clubs in der Verbandsliga wieder, am Sonntag im Kamener Jahnstadion.
Während der VfL Kamen in dieser Saison bislang sieglos ist und mit zwei Remis die Rote Laterne in der Westfalenliga trägt, steht Salchendorf mit sechs Siegen und einem Remis auf Rang elf – sechs Zähler vor den Abstiegsplätzen. Trotz der mageren Punkteausbeute sieht VfL-Coach Wojciech jedoch Fortschritte in der Entwicklung seiner Mannschaft. Das stellte man zuletzt beim 2:2 in Holzwickede auch unter Beweis. „An diese Leistung gilt es anzuknüpfen und muss Ansporn sein für die kommenden Aufgaben“, sein Credo. Und der Coach weiter: „Wir sind gut vorbereitet, die Mannschaft muss das jetzt auf dem Platz umsetzen. Sprich, viele Tore erzielen und Gegentore verhindern. Natürlich brauchen wir dazu auch das notwendige Quäntchen Glück.“
Personell kann Wojciech Pollok bis auf Mirco Gohr und Torhüter Cedrik Golbig seinen kompletten Kader aufbieten. Klar, der VfL steht angesichts des prekären Tabellenstandes in der Pflicht, endlich den ersten Dreier einzufahren, um den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht noch größer werden zu lassen.
Bildzeile: Der VfLer Mirco Gohr (li.) erzielte in Holzwickede in den Schlussminuten den 2:1-Anschlusstreffer und Maurice Bank schaffte wenig später den 2:2-Endstand.





