
Handball, Regionalliga Frauen: Königsborner SV – Teutonia Riemke (Sa. 19 Uhr, Kreissporthalle). Das war schon eine deutliche Abfuhr, die das Team von KSV-Chefcoach Kai Harbach am letzten Samstag beim Regionalliga-Tabellenführer ASC Dortmund einstecken musste. Der Nachbar siegte hoch mit 42:18. Weiter geht es Samstag gegen Bochumer Vorort Teutonia Riemke.
Aus KSV-Sicht waren es gegen Dortmund auch lediglich zwei Minuspunkte, die gegen den ASC nicht unerwartet kamen. Für das Selbstvertrauen des Teams ist so ein Ergebnis allerdings nicht zielführend. „Wir haben uns in der Trainingswoche über das Spiel ausgetauscht. Dass da vieles nicht ging, war allen klar und dann haben wir es auch abgehakt“, schildert Harbach: „Natürlich wollen wir das im Heimspiel gegen Riemke besser machen. Die Mannschaft will eine Reaktion zeigen. Es wurden Sachen angesprochen, doch die Antwort kann das Team nur auf dem Platz geben“.
Mit dem Team aus dem Bochumer Vorort verbindet der KSV eine lange über 25 Jahre andauernde positive Rivalität. In dieser Zeit gab es immer mal wieder Wechsel von Spielerinnen zwischen beiden Clubs. Zuletzt war dies Sarah Remer, die in der Saison 2024/25 das blaue KSV-Leibchen trug und nun zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Marie für Riemke aufläuft. Seit dem Drittligaabstieg des KSV ging es gegen die Bochumerinnen achtmal um Meisterschaftspunkte. Bei einem Remis siegte Königsborn fünfmal bei zwei Riemke-Erfolgen. In der letzten Serie konnte der heimische Regionallist in Riemke mit 32:25 und zuhause beim Saisonstart glatt mit 36:21 jubeln Diese Saison hatten die Grünhemden aus Bochum den besseren Start und weisen aktuell auf Rang fünf 10:4 Punkte auf. Der KSV ist Siebter mit 6:8 Zählern.
Ansonsten gibt es für Samstag auf der personellen Seite keine weiteren Ausfälle im KSV-Kader. Auch Celine Pelz wird nach ihrer hartnäckigen Schulterverletzung wieder auf dem Spielbericht stehen.
Bildzeile: Sarah Remer trug in der 2024/25 das KSV-Trikot und läuft nun wieder für Teutonia Riemke auf. Am Samstag kommt es zu einem Wiedersehen in der Kreissporthalle/ Foto KSV.





