
Handball-Regionalliga Damen: Königsborner SV – Handball Bad Salzuflen 14:22 (5:11).
Nach einer ganz schwachen Offensivleistung kamen die Handball-Damen des Königsborner SV im Duell gegen Bad Salzuflen zu keiner Phase des Spiels für einen Sieg in Frage und mussten eine klare Heimniederlage einstecken.
„Die Abwehr hat das heute sogar ganz gut gemacht und Salzuflen bei 22 Gegentore gehalten. Aber was wir vorne auf das Tor geworfen haben, das war schon frech, wobei natürlich die Torfrau von Salzuflen sehr stark war“, sagte KSV-Coach Kai Harbach nach dem Abpfiff.
Königsborn hatte von Beginn an ein richtiges Problem in der Offensive. So dauerte es gut fünf Minuten, ehe Amrai Kleinkes vom Kreis das erste Tor für den KSV zum 1:1 erzielte. Und auch beim 2:2 kam es nach einem energischen Vorstoß von Sophia Bücker nochmal zum Ausgleich. Doch das war es dann vorne. Die Kurstädterinnen antworteten mit einem 4:0-Lauf und dominierten von da an die Partie nach Belieben. Dabei erlaubten sich die Gäste auch einige technische Fehler, die aber vom KSV ungenutzt blieben. Apropos technische Fehler: Königsborn erlaubte sich deren acht in Hälfte eins und kam in dieser Kategorie am Ende auf indiskutabele 14 Fehler. Hinzu kam die schwache Chancenverwertung. „Wir haben heute so viele Freie vergeben, die eigentlich für Selbstvertrauen sorgen sollten. Der Rückraum hat heute komplett versagt“, resümierte ein nicht zufriedener Trainer.
So stand es zur Pause 5:11, was auch schon an der Anzeigetafel das Manko beim KSV erkennbar machte. Nur fünf Tore in 30 Minuten. Nach dem Wechsel zog der Gast auf bis zu zehn Treffer Differenz davon. Erst in den Schlussminuten gelang Königsborn noch Ergebniskosmetik durch einige Treffer per Gegenstoß.
„Es war heute auch in der Höhe eine verdiente Niederlage“, stellte Harbach fest, „der Rückraum hat heute komplett versagt. In den nächsten Partien wird sich zeigen, wohin letztlich der Weg des KSV in dieser Spielzeit führen wird.
KSV: Schöße (6 Paraden), Seelbach (3 Paraden) – Axtmann, Krollmann (1), Kucharczyk (1), Wrede (1), Lorenz, Krumscheid, Hering, Albrecht (4), Halstenberg (1), Kleinkes (1), Eckey, Schroth, Bücker (5/1)
Strafminuten: 10 / 8 Minuten.
Bildzeile: An der Königsborner Abwehr hat es im Heimspiel gegen Bad Salzuflen nicht gelegen, dass es eine Heimniederlage gab. Hier stellt sie sich einem gegnerischen Angriff entgegen.





