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Mittwoch.26.Aug..2026
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Dritte Saison-Niederlage – Die Rote Laterne leuchtet weiter im Kamener Jahnstadion




Fußball, Westfalenliga: VfL Kamen – SC Obersprockhövel 0:3 (0:0). Der VfL muss weiter auf ein Erfolgserlebnis warten. Auch am 3. Spieltag blieb die Kara-Truppe erfolglos und verlor im heimischen Jahnstadion 0:3 gegen den Tabellenfünften Obersprockhövel. Damit steht auf dem Tor- und Punktekonto immer noch kein eigener Treffer, dagegen neun Gegentore und kein Zähler. Die Folge: Weiter Träger der Roten Laterne.

Dabei eröffneten sich vor allem im ersten Durchgang einige Tor-Möglichkeiten, man hatte sogar ein Chancenplus und spielerische Vorteile. Die Osmani-Brüder, Neuzugänge aus Erkenschwick, trugen erstmals das VfL-Trikot. Doch wieder einmal schlug sich die Kamener Abschlussschwäche nieder. Anders der Gegner, der nach dem Wiederanpfiff drei Mal traf und abgeklärter agierte. Drei Minuten waren nach der Pause gespielt, da musste VfL-Keeper Felix Schlee einen scheinbar halbaren Schuss passieren lassen, erstmals hinter sich greifen. Fabritz ließ das 2:0 folgen und Schrepping das 0:3. Da stand Schlee zu weit vor dem eigenen Tor und wurde überlupft

VfL-Trainer Mehmet Kara: Wir haben zu viele Chancen ausgelassen. Ich habe allein vier Hundertprozentige in der 1. Halbzeit gezählt – da hätten wir in Führung gehen müssen. Du hast die klareren  Chancen, machst sie aber nicht rein. Das machte den Unterschied aus. Und in der Westfalenliga werden die Fehler konsequenter bestraft. Wir sind verunsichert, brauchen ein Erfolgserlebnis. Keine Ausrede mehr soll der große personelle Kaderumbruch sein. Wir müssen jetzt weiter machen und an unserer Abschlussschwäche, an der Entschlossnheit arbeiten. Weiter geht es am Sonntag beim BSV Schüren, eine Mannschaft, die bisher ein Unentschieden vorzuweisen hat.

VfL: Schlee, Celik, V. Osmani (64. Rausch), B. Osmani, Bank (64. Gedik), Kim, Ojiako (75. Ersan), Kaya, Gohr, Stefanidis, Badulescu (75. Yilmaz).
Tore: 0:1 (48.) Zippel, 0:2 (67.) Fabritz, 0:3 (72.) Schrepping.

Bildzeile: Vor dem Anpfiff schworen sich die VfL-Spieler auf ein gutes Heimspiel ein, auf die ersten Tore und auf den ersten Sieg. Fehlanzeige – am Ende stand die dritte Niederlage.