„Wir sind zum Siegen verdammt“

318

Fußball, Landesliga 3: SV Brackel – SuS Kaiserau (So. 15 Uhr, Sportplatz am Hallenbad, Osterstraße 66 in Dortmund). Gewinnen, da ist man sich beim Kaiserau einig. „Wir müssen liefern“, meinte „Berater“ Marc Woller. Das unterstreicht Coach Robert Kittel: „Wir sind zum Siegen verdammt.“ Will heißen: Unter allen Umständen müssen die Schwarz-Gelben mit Blick auf die Tabelle drei Punkte einfahren. Denn: Die Konkurrenz, hier Hilbeck, Firtinaspor und Frohlinde, sitzt dem SuS im Nacken. Absteigen müssen bereits Viktoria Resse, Erler SV und DJK Wattenscheid. Zwei Absteiger werden noch gesucht, denn insgesamt fünf Teams steigen ab. Da will Kaiserau natürlich nicht dabei sein. Aber, nur noch ein Zähler beträgt der Abstand vor den Abstiegsplätzen.

Insofern trauert man sicherlich dem Spiel zuletzt gegen Langenbochum nach, wo man bis fünf Minuten vor Spielschluss noch 3:1 führte, sich dann aber noch das 3:3 gefallen lassen musste. Spielerisch muss man an diese Leistung zuletzt anknüpfen, es aber noch besser machen, vor allem besser verteidigen. Die Trainingsleistung in dieser Woche war gut, die Spieler wollen, so der Eindruck im Trainerstab. Es ist von der Mannschaft auszugehen die auch zuletzt aufgelaufen ist.

Der SV Brackel musste sich zuletzt drei Mal in Folge geschlagen geben, ist laut Aussage von Coach Giovanni Schiattarella „erstens personell richtig gebeutelt und komplett ist die  Motivation der Mannschaft weg.“ Vielleicht ein Vorteil für die Kaiserauer, die ja nochmal Vollgas geben müssen.

SuS-Trainer Robert Kittel: Brackel steht im Mittelfeld und hat die Saison auch gedanklich wohl schon abgeschlossen. Es gab zuletzt drei Niederlagen. Sie haben derzeit viele personelle Ausfälle, sodass A-Jugendliche aushelfen mussten. Die Motivation scheint bei denen auch so ein bisschen raus zu sein. Wir dagegen sind voll motiviert, auch wenn das letzte Spiel nur einen einfachen Punktgewinn hergegeben hat. Grundsätzlich sind wir zum Siegen verdammt. Wenn wir verlieren sollten, würde es noch extrem schwer werden. Wir haben dann nur noch ein Spiel, zumal Hilbeck, Frohlinde und Firtinaspor uns im Nacken sitzen. Da gehe ich nicht davon aus, dass sie uns Schützenhilfe leisten. Personell können wir aus dem Vollen schöpfen. Ich bin zuversichtlich, dass wir spielerisch an die Leistungen der beiden Vorwochen anknüpfen können und siegen.

Bildzeile: Nicht mehr zurückschauen muss der SuS Kaiserau – wie hier Nino Herrmann (re.) – , sondern nach vorne. Der heimische Landesligist muss die beiden noch kommenden und so wichtigen Aufgaben am Sonntag gegen Brackel und zum Schluss gegen Horst-Emscher positiv abschließen.

 

Vorheriger ArtikelIG-Spiel beim TuS Haltern II abgesagt – Ferhat Cerci bleibt noch ein weiteres Jahr Trainer
Nächster ArtikelHandball-Ergebnisse am Samstag

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.