TuRa schließt trotz der 20:26-Niederlage in Ferndorf die Saison auf Tabellenplatz vier ab – Oberaden hilft dabei mit




Handball, Verbandsliga Männer: TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen 26:20 (13:10). Am 17. Mai waren der HC TuRa und Oberaden noch direkte Gegner im Stadtduell, das wie berichtet 32:29 für den SuS ausging. Am Wochenende machte sich Oberaden, wenn auch nicht abgesprochen, zum Wegbereiter für Platz vier der TuRaner in der Tabelle der Verbandsliga. Der SuS gewann nämlich sein Heimspiel gegen Volmetal und beließ damit den Gegner in der Tabelle hinter Bergkamen auf Rang fünf. Daran änderte auch die TuRa-Niederlage beim Tabellenzweiten Ferndorf II nichts.

Die deutete sich schon gleich nach Spielbeginn in der Sporthalle Kreuztal an. Gastgeber Ferndorf lag nach 13 Spielminuten 9:3 in Führung. Zwar kamen die ersatzgeschwächten TuRaner – es fehlten Faber, Honerkamp, D. Moog und Knecht – kurz vor der Halbzeit auf 12:10 und in der 38. Minute sogar auf 14:13 (35.) heran, aber Ferndorf ließ sich nicht weiter aufhalten, konnte sich wieder absetzen und am Ende noch klar gewinnen. Pascal Terbeck, nicht ganz fit in das Spiel gegangen war mit acht Treffern Bergkamens bester Torschütze.
Torfolge: 1:0, 1:1, 6:2, 7:2, 9:3, 12:10, 13:10 – 14:11, 16:14, 20:17, 23:18, 25:20, 26:20.

TuRa-Trainer Thomas Rycharski: Wir sind dezimiert ins Spiel gegangen. Faber, Honerkamp und Knecht sind ausgefallen und auch D. Moog war mit einer Daumenverletzung nicht dabei. Wir kamen anfänglich auch nicht in den notwendigen Spielfluss. Nach 13 Minuten stand es bereits 9:3, fingen uns noch weitere Gegentore ein. Zur Halbzeit stand es 13:10. Ab der 40. Minute haben wir angefangen zu wechseln. Jeder hat dann gespielt. Näher kamen wir aber nicht mehr heran. Wir haben am Ende mit sechs Toren Unterschied verloren. Ärgerlich. Es ist gut, dass Oberaden gegen Volmetal gewonnen hat. So sind wir Vierter geblieben. Vor uns rangieren drei Oberliga-Absteiger. Die Pause kommt jetzt zur rechten Zeit. Wir müssen uns jetzt  sammeln und analysieren, warum wir eine solche Rückrunde gespielt haben. Die Abschlussschwäche war enorm. Das ist genau der Grund, warum wir auf Platz vier gelandet sind. Wir haben zu viele Bälle liegen gelassen. Bis Mitte Juli ist jetzt frei. Dann steigt auch wieder mein Co-Trainer Lars Stratmann mit ein. Darüber freue ich mich sehr.

HC TuRa: Walter, N. Hesse; Sudhaus, P. Moog 4, Goslawski, Terbeck 8, Zyska 2, Nowaczyk 2, L. Hessem Schulz, D. Moog, Koch 2.

Bildzeile: Nach der Sommerpause coachen Thomas Rycharski und Lars Stratmann wieder gemeinsam die Verbandsliga-Handballer des HC TuRa Bergkamen.