TSC führt 2:0, muss sich am Ende aber 2:3 geschlagen geben

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Fußball-Bezirksliga: TSC Kamen – ASC Dortmund II 2:3 (2:3). Die Dortmunder Clubs scheinen dem TSC derzeit nicht zu liegen. Nach Hannibal musste man sich am Sonntag daheim auch gegen die U23 des ASC Dortmund geschlagen geben. Das bedeutete die zehnte Saison-Niederlage. Positiv allein: Man bleibt weiter drei Zähler über den Abstiegsplätzen.

Alles schien zunächst gut zu laufen für den TSC. Neuzugang Massoma köpfte zum 1:0 ein. Jabri ließ das 2:0 folgen per Strafstoß. Doch dann schlossen sich sieben verhängnisvolle Minuten an, in denen die Kamener nicht nur die Führung einbüßten, sondern auch 2:3 in Rückstand gerieten. Das Halbzeit-Ergebnis.

Nach der Pause hatten die Gastgeber zwar mehr Ballbesitz, schafften es aber nicht mehr, Torgefahr herbei zu führen. Die Abschlüsse fehlten, die Dribblings wurden übertrieben. TSC-Coach Nail Kocapinar versuchte von Außen immer wieder lautstark seine Mannen nach vorne zu „peitschen“ – vergeblich. Dortmund ließ noch einen Elfer aus, sonst wäre es wahrscheinlich noch deutlicherer geworden.

TSC-Trainer Nail Kocapinar: Heute fehlten uns zehn Leute, darunter zwei Coronafälle, vier Dauerverletzte. Zwei A-Jugendliche mussten aushelfen. Wir sind sehr gut angefangern, führten 2:0. Danach haben wir aber wieder sehr wenig nach hinten gearbeitet. Unmöglich, wir kassierten drei Gegentreffer binnen zehn Minuten. Da fehlte der Austausch, wir nahmen die Zweikämpfe nicht richtig an. Man sah, dass Dortmund fitter war. Wir mussten viel mehr das gegnerischte Tor suchen. Dabei haben wir es veräumt, des öfteren auf das Tor zu schießen, stattdessen haben wir zu viel gefummelt. Schade, da war mehr drin.

TSC: Y. Aydeniz, Jo. Morsel, Cirak, Ponten (46. Taskin), Kaya, Cengiz (46, Uysal), Mh. Jabri, Ja. Morsel (73. Akar), Gür, Massoma (61. Yavuz).
Tore: 1:0 (7.) Massoma, 2:0 (33.) Jabri, 2:1 (37.) Inan, 2:2 (40.) Schaffer, 2:3 (44.) Benali.

Bildzeile: Zu oft ließen sich die Kamener in Einzelaktionen ein, die wenig produktiv waren.

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