TSC am Ende chancenlos gegen Westfalenligist HSV

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Fußball, Krombacher-Kreispokal, 1. Runde: TSC Kamen – Hammer SpVg 0:9 (0:3). So lange die Kraft bei der gerade erst im Aufbau befindlichen TSC-Mannschaft reichte, konnte man dem favorisierten Westfalenligisten einigermaßen Paroli bieten. 0:3 zur Pause. Doch im zweiten Spielabschnitt schwanden die Kräfte mehr und mehr, Fehler stellten sich zuhauf ein. Und: Kamens Keeper Tuna Öztürk haute sich sogar zwei Bälle selber rein. Am Ende stand eine 0:9-Niederlage. Hamm steht damit in der 2. Runde und spielt am Sonntag beim SV Afferde.

Die TSC-Trainer Altan Bayar – er spielte selbst mit – und Cavid Döring konnten zwar eine Mannschaft für das Krombacher-Kreispokal-Spiel auf die Beine stellen, doch sie genügte beileibe noch nicht den gewünschten Ansprüchen. Ganz auffällig: die Fitness fehlt, was sich mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr als ein Handikap erwies. 0:3 zur Halbzeit, bis zum Abpfiff am Ende musste man aber noch weitere sechs Gegentreffer „schlucken“. Eigene Torchancen, wenn man sie so noch großzügig beschreiben mag, fast Fehlanzeige. Richtige Torgefahr sieht anders aus. Bleibt die Erkenntnis nach dem zweiten Spiel in dieser Saison: Es gibt noch sehr viel zu tun für den TSC, wenn man in der Kreisliga A konkurrenzfähig sein will.

TSC-Trainer Cavid Döring: Man hat den Klassenunterschied natürlich gesehen. Man hat auch gesehen, dass die Fitness bei uns noch nicht da ist, auch die Spritzigkeit. Mitte der 2. Halbzeit haben wir abgebaut. Wir haben noch viel zu tun. Das wissen wir. Wir gucken aber nach vorne. Heute spielten Leute mit, die noch nie zusammengespielt haben. Es haben auch Leute ausgeholfen, die gar nicht mehr in der Mannschaft spielen möchten, weil sie ein gewisses Alter erreicht haben. Wir haben aber noch einige Spieler in der Hinterhand, teilweise sind sie noch im Urlaub, haben noch keine Vorbereitung mitgemacht. Einige Spieler sind auch gerade erst aus dem Urlaub zurück. Wir hoffen jetzt auf die Spieler, die dazukommen. Das Team muss sich noch finden.

TSC: Tu. Öztürk, Bozkurt, Erkul. Bostanci, Bayar, Altinisik, Gümüsyay, Enis. Bostanci, Vercin (46. Özkan), Kurt (21. Erdinc Bostanci), Diksci, Il. Öztürk.
HSV: Beckmann, Nemec (46. Breuer), Hein, Woitaschek, Icen (55. Kurek)., Guhse, Strömer, Ritter, Temur (46. Yazici), Markovski (46. Radojic), Loheider.
Tore: 0:1 (15.) Ritter, 0:2 (25.)Loheider, 0:3 (40.) Ritter, 0:4 (47.) Loheider Strafstoß, 0:5 (60.) Yazici, 0:6 (62.) Loheider, 0:7 (65.) Yazivi, 0:8 (71.) Yazici, 0:9 (80.) Kurek.

Bildzeile: So lange die Kraft bei den TSC-Kickern reichte, konnte sie, wie hier zu sehen, in den Zweikämpfen noch einigermaßen dagegenhalten. Aus dem 0:3 zur Pause wurde es am Ende deutlich mit dem 0:9.

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