SuS Oberaden gegen RSV Altenbögge die zweite Auflage – „Cobras“ sinnen auf Revanche für die Hinspiel-Niederlage

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Handball, Verbandsliga Männer: SuS Oberaden – RSV Altenbögge (Do. 20.15 Uhr, Römerberg-Sporthalle). Zum zweiten Mal in dieser Saison treffen sich die beiden heimischen Männer-Verbandsligisten zum direkten Duell. Nach dem 28:26-Erfolg der Altenbögger Ende September letzten Jahres im Hinspiel sinnt der SuS Oberaden natürlich auf Revanche. Altenbögges Sören Feldmann war im Hinspiel erfolgreichster Werfer. Er wird in der Römerberg-Sporthalle mehr als nur Tore werfen müssen, denn er vertritt den verhinderten RSV-Coach Nadim Karsifi beim Coaching.

Beide Mannschaften kommen mit der Empfehlung, zuletzt gewonnen zu haben. Die Oberadener „Cobras“ siegten zuletzt deutlich 31:16 gegen Kinderhaus – Altenbögge wartete mit einem 31:20-Heimsieg gegen Schlusslicht SV Westerholt auf.

Trainerstimmen
Mats-Yannick Roth: Die Weichen von beiden Teams sind gestellt, dass es eine ganz interessante Nummer werden kann. Der RSV hat uns in der Tabelle überholt. Sie und auch wir sind noch nicht hundertprozentig gesichert. Keine Mannschaft kann also ansatzweise was abschenken. Ich erwarte einen Gegner, der extrem motiviert aufläuft. In der Breite gehört Altenbögge zu den besten Teams der Liga. Sie sind von vorne bis hinten außerordentlich schlagkräftig besetzt. Jeder Spieler von ihnen war schon mal der Matchwinner. Unsere Marschroute muss sein, kämpferisch und mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit entgegen zu treten. Da bin ich auch recht zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden und erfolgreich Revanche für die knappe Hinspiel-Niederlage nehmen können. Neben Fabian Lauber wird rechts auch Lauris Hajduk fehlen, der sich gegen Kinderhaus die Hand gebrochen hat und operiert werden muss. Aber auch das werden wir hinbekommen.
Nadim Karsifi (RSV): Wir müssen jetzt vier Spiele in zehn Tagen bestreiten. Gegen ASV Senden, HC Westfalia Herne und PSV Recklinghausen müssen wir antreten. Den Auftakt machen wir an diesem Donnerstag im Derby beim SuS Oberaden. Zwei Punkte aus diesem anspruchsvollen Programm würden uns wohl schon zum vorzeitigen Klassenerhalt reichen. Da würde ein Derby-Erfolg bereits helfen. Oberaden steht in der Tabelle direkt hinter uns. Ich sehe sie nach vielen Corona- und Verletzungsproblemen wieder auf dem richtigen Weg. Sie haben sich gut entwickelt und besitzen sehr viel Erfahrung. Es wird auf jeden Fall ein sehr enges Spiel. Da müssen wir konstant abliefern. Wir können personell aus dem Vollen schöpfen.

Bildzeile: Lauris Hajduk (re.) fehlt Oberaden im Derby gegen Altenbögge. Er hat sich im letzten Spiel gegen Kinderhaus einen Handbruch zugezogen und wird im Laufe dieser Woche operiert.

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