SuS-Leichtathleten erringen 16 westfälische Seniorenmeistertitel in Reken – einmalig in der Vereinsgeschichte

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Leichtathletik: (Eb) Das hat es in der 57-jährigen Geschichte der Oberadener Leichtathleten bisher noch nicht gegeben, denn bei den diesjährigen Westfälischen Senioren-Meisterschaften im münsterländischen Reken wurden 16 siegreichen SuS-Athleten ihre Siegerurkunden und die begehrten Westfalenpferd-Stoffabzeichen überreicht.

In den ersten Jahren seit 1965 wurden zahlreiche Titel durch leistungsstarke Jugendliche gewonnen, ehe 1978 die allerersten Senioren auf westfälischer Ebene siegten. Weitere kleine Erfolge gab es 2003 und 2006, aber ab 2008 nahm die Klasse der Senioren und Seniorinnen ständig Fahrt auf und es stellten sich viele Erfolge ein. 2008 in Ahlen und 2018 in Gladbeck wurden jeweils zehn Titel verbucht, doch nach diesem Titel-Zuwachs kann zusammen gezählt werden: unter den bisher errungenen 157 Westfälischen Meisterschaften sind 41 Jugend- und nunmehr stolze 116 Seniorenmeisterschaften aufgeführt.

Auf den blaugefärbten Sportanlagen in Reken fühlten sich alle SuSler sehr wohl und konnten sich über ihre Meisterschaftserfolge mit 16x Platz 1, 4x Platz 2 und 3x Platz 3 aber auch über vier neue Vereinsrekorde (VR) und 13 Jahresbestleistungen (JBL) freuen. Die erfolgreichsten Grün-Weißen waren Alexandros Katsigiannis (M40) mit vier Titeln, Joachim Seiffert (M60) und Dietmar Westerhellweg (M60 mit je drei Titeln. Je zwei Titel gab es für Fabian Ewens (M40) und Werner Silz (M80) sowie je einen Erfolg für Tobias Ostwinkel (M45) und Jürgen Gräber (M75)

Sprint-Disziplinen: Trotz starkem Gegenwind konnte Dietmar Westerhellweg (M60) seine Vorjahressiege über 100m (14,29s/JBL eingestellt) und 200m (29,31s/JBL) wiederholen, über 400m belegte er in 72,18s (JBL) den zweiten Rang. Über diese Distanz siegte Neuzugang Alexandros Katsigiannis (M40) in 67.41s (JBL).

Mittel- und Langstrecken-Disziplinen: Zwei Meistertitel gab es durch Fabian Ewens (M40) über 800m in 2:13,29 Minuten und Jürgen Gräber (M75) über 5.000m in 25:22,84 Minuten.

Sprung-Disziplinen: Seiner Lieblingsdisziplin Dreisprung wurde Tobias Ostwinkel (M45) mit einem Sieg und gesprungenen 10,26m (VR) gerecht. Es war bereits sein 11. FLVW-Senioren-Titel. Im Hochsprung gewannen Alexandros Katsigiannis (M40) mit 1,52m und Dietmar Westerhellweg (M60) mit 1,40m (VR eingestellt).

Stoß- und Wurf-Disziplinen: Im Kugelstoßen siegten Alexandros Katsigiannis (M40/7,26kg) mit 9,57m und Titelverteidiger Joachim Seiffert (M60/5kg) mit 12,26m. Für Wilhelm Holtsträter (M70/4kg) reichten 8,95m zu Rang drei. Ilona Schaub (W50/3kg) stieß 9,10m weit und erreichte Platz vier.
In der AK M60 stießen Dietmar Westerhellweg mit der 5kg-Kugel 10,20m (Pl. 5) und Manfred Meier 10,07m (Pl. 6). Titel beim Diskuswerfen verbuchten Alexandros Katsigiannis (M40/2kg) mit 23,28m (JBL), Joachim Seiffert (M60/1kg) mit 37,60m (JBL) und Werner Silz (M80/1kg) mit 20,13m (JBL). Reinhold Hoffmann (M80/1kg) errang mit 19,14m (JBL) Rang zwei. Auf Rang drei platzierten sich Ilona Schaub (W50/1kg) mit 21,71m und Tobias Ostwinkel (M45/2kg) mit 30,19m (VR). Für Wilhelm Holtsträter (M70/1kg) reichten 25,45m zu Platz fünf. Dietmar Westerhellweg (M60/1kg) kam mit 31,58m auf Platz fünf, Manfred Meier (M60/1kg) mit 27,03m auf Platz acht.

Drei Erfolge beim Speerwerfen gab es durch Fabian Ewens (M40/800g) mit 33,77m (JBL), Joachim Seiffert (M60/600g) mit 46,77m (VR nur knapp verfehlt) und seinem insgesamt 20. Westfälischen Meistertitel sowie Werner Silz (M80/400g) mit dem neunten Meistertitel und 28,67m. Auf dem 2. Rang kamen Verena Wiedeking (W70/500g) mit 13,77m (VR) und Tobias Ostwinkel (M45/800g) und 39,98m ein. Wilhelm Holtsträter (M70/500g) warf 28,65m weit und erreichte Rang fünf in seiner Altersklasse. Manfred Meier (M60/600g) kam mit 28,00m ebenfalls auf den 5. Platz.

Bildzeile: Erfolgreiche SuS-Leichtathletein in Reken: (v.li.) Wilhelm Holtsträter, Joachim Seiffert, Werner Silz, Tobias Ostwinkel, Verena Wiedeking, Ilona Schaub, Fabian Ewens, Alexandros Katsigiannis und Dietmar Westerhellweg. Auf dem Bild fehlen Reinhold Hoffmann und Jürgen Gräber.

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