SuS Kaiserau bleibt weiter ungeschlagen und nimmt Tabellenplatz zwei ein

311

Fußball, Landesliga 3: SuS Kaiserau – BV Westfalia Wickede 2:0 (2:0). Der dritte Sieg für den SuS Kaiserau. Das bedeutet, gewertet mit den zwei Unentschieden, Tabellenplatz zwei nach dem 5. Spieltag und weiterhin ungeschlagen. Es war ein verdienter Dreier gegen den Tabellenletzten, der nur in gut zehn Minuten nach der Pause mehr Spielanteile als die Schwarz-Gelben hatte. Chancen ergaben sich in dieser Phase aber nicht.

Nur in der 56. Minute durfte Wickede an einem Treffer schnuppern: Ein langer Ball segelt in den Kaiserauer 16Meterraum. Kaiseraus Keeper Fabio Bauer und der Wickeder Alves gehen hoch zum Ball, prallen zusammen. Keiner trifft den Ball. Zur Überraschung aller gibt der Schiedsrichter Elfmeter. Den hält Fabio Bauer. Patrick Kulinski: „Das war ganz wichtig. Wer weiß, wie sich dann das Spiel weiter entwickelt hätte.“

Schon in Halbzeit eins hätten Phil Richter, Marc Simon Stender, Michael Seifert und Dylan Pires mehr als die beiden Treffer verbuchen können, trafen aber nicht. Noch zwei Mal lag der Ball noch im Wickeder Netz, doch der Schiri gab die beiden Treffer nicht, pfiff Abseits. Fragwürdige Entscheidungen. Die beiden Treffer indes von Alhusain Barry und Soner Aydin zählten.  Das 1:0 war herausragend ausgespielt worden: Der Ball läuft von Noel Lahr zu Seifert. Der lupft den Ball über die Wickeder Abwehr hinweg und Barry macht ihn rein. Beim 2:0 von Aydin leistete Pires die Vorarbeit – er spielt sich über Außen durch, legt quer auf Aydin und der schiebt die Lederkugel einen Meter vor dem Wickeder Tor über die Torlinie.

In der letzten halben Stunde dominierten wiederum die Gastgeber, wobei sich das Spielgeschehen zumeist im Mittelfeld abspielte. Im Gefahr geriet Kaiserau nicht mehr. Aber auch Möglichkeiten zum dritten oder vierten Torerfolg taten sich nicht mehr auf.

SuS-Trainer Patrick Kulinski: Wir haben Wickede, wie sie gespielt haben, auch so erwartet, hatten sie per Video vorher beobachtet. Dass die erst einmal tiefer stehen, nicht mit offenen Visier und über Konter kommen. Wir hatten abgesehen von den zwei Toren weitere Chancen. Zwei Abseitstore haben wir nicht anerkannt bekommen. Der Seifert-Treffer war kein Abseits, das haben wir noch einmal nachkontrolliert. 2:0 zur Pause, ein etwas trügerisches Ergebnis. Wir kamen nicht so gut in 2. Halbzeit rein. Wickede verteidigte ein bisschen höher. Die zehn und 15 Minuten nach der Halbzeit war Wickede auch bessser. Die letzten 30 Minuten haben wir dann wieder bestimmt, hatten aber nicht mehr die Chancen wie in der 1. Halbzeit. Insgesamt können wir zufrieden sein. Ein total verdienter Sieg und wichtig, wieder das zu Null.

SuS: Bauer, Aydin, Steffen, Schuster, Barry (64. Milcarek), Richter, Stöwe, Lahr, Seifert (67. Hülmann), Stender (74. Schubert), Pires (87.).
Westfalia: Heitmann, Herwig (46. Onisimow), Alves, Al Hasan, Brinkmann (79. Belabbes), Kastaldi (67. Volpe), Macedo, Jalonan, Kampa, Gouschior, Fröse.
Tore: 1:0 (28.) Barry, 2:0 (45.9 Aydin.
Bes. Vork.: Bauer hält Elfmeter (56.).

Bildzeile: Dylan Pires (li.) machte wiederum ein gutes Spiel, schoss ein Tor, was wegen angeblichen Abseits nicht zählte, und leistete die Vorarbeit zum 2:0.

Vorheriger ArtikelFußball-Kreisliga A: SuS Oberaden verdrängt den KSC von der Tabellenspitze – SV Frömern wartet weiter auf den ersten Sieg
Nächster ArtikelHSC stürzt Spitzenreiter Wanne-Eickel – Trauer um großen HSC-Fan Stefan Bals

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.