Schwache erste Halbzeit kostet Oberadener Reserve am Ende ein besseres Ergebnis

Handball, Landesliga: TSV Schloß-Neuhaus – SuS Oberaden II 26:22 (12:7). Es wurde nicht wie gewünscht der dritte Sieg in Folge für die Oberadener Adler. Dafür stellte sich das erste Erfolgserlebnis für den TSV Schloß-Neuhaus ein, der damit die Rote Laterne an den VfL Kamen abgeben konnte. Oberaden spielte eine schwache erste Halbzeit, ja, SuS-Trainer Wolfgang Meier sprach gar von einer “unterirdischen” ersten Halbzeit seiner Mannschaft. Was ihn noch einigermaßen versöhnlich stimmte, war die Tatsache, dass seine Mannen im zweiten Spielabschnitt Moral zeigten und diesen “mit einem” gewann.

Es kam viel zusammen für Oberaden. Hendrik Schuchtmann wurde schmerzlich vermisst. Er hätte vielleicht das Ruder vor allem im schwachen ersten Durchgang herumreißen können. Notwendige Umstellungen und Manndeckung sorgten in der SuS-Abwehr für etwas mehr Stabilität, aber im Angriff blieben die Mängel. Es gab zu viele technische Fehler, man kam gar nicht zum Abschluss und verwarf Freie sowie Siebenmeter. Diese ersten schwachen 30 Minuten waren am Ende ausschlaggebend für die Auswärts-Niederlage. Nach einer “Standpauke” zur Halbzeit stellten sich die Adler zwar verbessert vor, zeigten Moral, doch der Rückstand war nicht mehr wett zu machen.
Torfolge: 1:1, 4:4, 10:6, 12:7, 17:10, 20:13, 25:17, 26:20, 26:22

SuS-Trainer Wolfgang Meier: Wir haben die 1. Halbzeit komplett verschlafen. Es ist ja nicht schlimm, wenn einer schlecht ist, auch nicht schlimm, wenn zwei schlecht sind. Aber wenn die ganze Mannschaft, Torhüter eingeschlossen, die ganze 1. Halbzeit verschläft, dann reicht das nicht. Wir haben Siebenmeter und Freie verworfen, zu viele technische Fehler gemacht. Wir haben heute nicht geliefert. Das muss man so deutlich sagen. Wenn man so viele technische Fehler hat und gar nicht zum Abschluss kommt, dann reicht das gegen so eine Mannschaft nicht, die heute das erste Mal komplett war. Nach der Pause, und das stimmt mich positiv, hat die Mannschaft nicht die Köpfe hängen lassen, hat nochmal Gas gegeben und die 2. Halbzeit haben wir mit einem Tor gewonnen. So müssen die nächsten Wochen gestaltet werden. Wir müssen nach vorne gucken, eine Schüppe drauflegen. Alles war auch nicht schlecht, es hat aber nicht gereicht. Dass war wir heute haben liegen lassen, müssen wir  im nächsten Spiel gegen ASC Dortmund reinholen.

SuS: Kunis, Caspari; C. Meier 7, Kreutzer 2, Wegelin 6, N. Schäfer 2. J. Weber 1, Mork 2, M. Junge, Kabitzsch, T. Weber 2, Tournee.

Bildzeile: SuS-Trainer Wolfgang Meier stellte seine Mannschaft für die zweiten 30 Minuten neu auf. Es wurde besser, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

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