Saisonstart für die TuRa-Damen misslungen

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Handball, Oberliga Frauen: HC TuRa Bergkamen – HSG Schwerte-Westhofen 22:28 (13:15). Saisonstart misslungen! 20 starke Minuten in der 1. Halbzeit reichten nicht aus für die TuRa-Damen, um am Ende siegreich vom Parkett der Friedrichsberg-Sporthalle zu gehen. Das Spiel war anschließend zu fehlerhaft.

In der besten Phase in Durchgang eins stand die TuRa-Abwehr gut, konnte Schwertes Haupttorschützin Leonie Schmitz zumeist vom eigenen Tor fernhalten. Doch ihren Part übernahm die ehemalige Bergkamener Spielerin Sally Unger mehr und mehr und war am Ende mit sieben Treffern neben ihrer Vereinskollegin Tugba Tekin (acht Tore) erfolgreichste Torschützin des Abends.

Nach einer TuRa-Niederlage sah es anfänglich nicht aus. 13:11 brachte Vanessa Rohlf ihr Team nach 24 Minuten in Führung. Im Bergkamener Lager durfte man hoffen. Doch dann stellten sich viele taktische Fehler ein, die dem Gegner einen 15:13-Vorsprung zur Halbzeit ermöglichte. Unger zeichnete dafür verantwortlich. Diese Schwächephase hielt auch nach der Pause an, sodass Schwerte-Westhofen auf 21:14 ((43.) und 24:17 (47.) davonziehen konnte. Damit waren die Gäste schon auf der Siegerstraße. Zwar fing sich Bergkamen noch einmal, kam auf 21:25 (543.) heran. Doch dann schlichen sich wieder technische Fehler ein, Gegenstöße konnten nicht erfolgreich abgeschlossen, ebenso Siebenmeter nicht verwandelt werden und über Außen kam auch zu wenig. So stand am Ende eine 22:28-Heimniederlage.

TuRa-Trainer Andreas Brandt: Wir haben 40 Minuten ganz vernünftig gespielt, besonders in den ersten 20 Minuten stark. Da standen wir in der Abwehr gut. Dann aber machten wir viele technische Fehler und gingen mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeit.  Die ersten zehn Minuten nach der Pause war auch nicht gut. Da waren wir zu passiv in der Abwehr, sind stehengeblieben statt rauszugehen. Der Gegner zog davon. Das hat sich auf sechs, sieben Tore Rückstand eingependelt. Ab der 40. Minute haben wir uns wieder so ein bisschen berappelt, kamen bis auf drei Tore ran. Wenn wir die Hundertprozentigen, die wir herausspielen, nicht machen, wenngleich die Möglichkeiten da sind, dann ist das am Ende zu wenig. Auch 22 Tore sind zu wenig. Alexandra Hitz konnte am Kreis gefallen.

HCT: Schöße, Misiok, Schulze-Frieling, Weinert, Jaworski 2, Jackenkroll 3, Seuthe, Pronobis, Hitz 6, Rohlf 6, Ritter, Brühl, Rui, Kneller 3, Wolff, Neumann 2.

Bildzeile: Bergkamens Romina Jackenkroll (li.) versucht hier einen Angriff auf das Schwerter Tor. Allerdings steht die gegnerische Abwehr gut gestaffelt.

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