Kamener Johannes Kusber berichtet von der Jugend-Olympiade aus China

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Allgemein: Der Kamener Johannes Kusber (im Bild re.) weilt derzeit in China bei den Jugendolympischen Spiele in Nanjing. Zusammen mit der deutschen Sportjugend ist er als Delegierter dort vor Ort und wird die Athleten unterstützen, am Kultur und Education-Programm teilnehmen und hoffentlich jede Menge von China kennenlernen.  Für sku wird er  seine Erlebnisse und Eindrücke aus China wiedergeben.

Der 21 jährige Johannes Kusber  engagiert sich vielfältig ehrenamtlich unter anderem als Vorstandsmitglied der Sportjugend im Kreissportbund Unna oder auch in verschiedenen Positionen bei der Sportjugend NRW. Außerdem ist er Basketball-Schiedsrichter in der Nachwuchsbasketball Bundesliga. Er besucht die Spiele in China allerdings nicht als Athlet, sondern als Teil des DSJ Academy Camps. Das DSJ Academy Camp besteht aus 39 Jugendlichen, die sich in irgendeiner Form im deutschen Sport engagieren. Das Camp ist ein offizieller Teil der Olympiamannschaft und unterstützt vor Ort die Athleten bei den Wettkämpfen. Des Weiteren lernen die Jugendlichen die chinesische Kultur kennen und setzen sich in verschiedenen Workshops mit verschiedenen Themen auseinander. Mögliche Themen sind zum Beispiel das Hinterfragen des Sinnes der Jugendolympischen Spiele oder auch das Thema Doping im Sport.

Johannes Kuber schreibt:
Am Samstag um 20 Uhr chinesischer Zeit werden in Nanjing die Jugendolympischen Spiele eröffnet (12 Uhr Deutsche Zeit). Die Jugendolympische Spiele sind olympische Spiele für Athleten zwischen 14 und 18 Jahren. Es gibt sowohl Sommer- als auch Winterolympische Spiele. Die ersten Jugendolympischen Spiele haben 2010 in Singapur stattgefunden. Im Jahr 2012 folgten dann in Innsbruck die ersten Winterjugendolympischen Spiele. Die Jugendolympischen Spiele unterscheiden sich von den olympischen Spielen zuerst durch die Altersbeschränkung. Außerdem sind zwar alle olympischen Sportarten vertreten. Aber die Disziplinen wurden verändert bzw. eingeschränkt. So wird beim Basketball zum Beispiel 3×3 anstelle von 5×5 gespielt. Oder es gibt kein Bahnradrennen, sondern dafür wird auf BMX Wert gelegt. Des Weiteren werden bei den Siegerehrungen nicht die Nationalflaggen und –hymnen gespielt, sondern die olympischen Varianten genutzt. Dadurch soll die Konkurrenz zwischen den Staaten in den Hintergrund rücken. Ein erfolgreiches Konzept bei dem 2010 in Singapur mit rund 3500 Athleten sogar mehr Athleten als bei den olympischen Spielen in Peking an den Start gingen.

 

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