Laura Nolte verpasst als Vierte knapp eine Medaille im ersten olympischen Monobob-Rennen

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Bobsport: Die Unnaer Bobpilotin Laura Nolte verpasste im ersten olympischen Monobobrennen der Geschichte und ihrem ersten Auftritt bei den Spielen knapp eine Medaille. Hinter dem nordamerikanischen Trio Kaillie Humphries, Elana Meyers Taylor (beide USA) und Christine de Bruin (Kanada) wurde die Pilotin des BSC Winterberg Vierte im Eiskanal von Yanqing.

Nach dem ersten Tag im Monobob lag Nolte noch auf Rang drei. Am Ende fehlten drei zehntel Sekunden auf de Bruin. Meyers Taylor fuhr mit Bestzeit im vierten Lauf noch auf Silber. An Humphries gab es aber kein Vorbeikommen. Sie gewann mit über anderthalb Sekunden Vorsprung mit dreimal Bestzeit in den Läufen eins bis drei und der drittbesten Zeit im Finallauf.

Nicht mit all ihren Läufen war Nolte zufrieden. „Wäre ich Vierte mit dem Gefühl, dass ich das Beste gezeigt habe, wäre es nicht so schlimm. Aber ich konnte einfach nicht das zeigen, was ich kann. Zwei gute Läufe reichen halt bei Olympia einfach nicht“, ärgerte sich die deutsche Bobpilotin. Ihre Teamkollegin Mariama Jamanka vom BRC Thüringen zeigte sich am zweiten Wettkampftag verbessert, doch nach dem schlechten ersten Tag reichte es nur für Platz 13. Für die Frauen geht es am 18. Februar weiter im Zweierbob.

Bob-Cheftrainer René Spies bilanzierte den ersten olympischen Wettbewerb wie folgt: „Ein sehr schlechter erster Tag mit vielen, nicht erklärbaren Fahrfehlern, obwohl das Training sehr gut war und wir dabei vier von sechs Läufen gewannen. Deshalb war die Hoffnung schon groß, dass wir hier mit Beiden um die Medaille kämpfen können. Der zweite Tag war viel stabiler, vor allem bei Mariama. Das macht Mut für den Zweier. Am Ende sind genau die drei vorn, die die größte Erfahrung besitzen.“ (pst)

Bildzeile: Zufriedenheit sieht an der aus – Laura Nolte verpasste knapp eine Medaille bei ihrem ersten Olympiaauftritt im Monobob / Foto IBSF / Viesturs.

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