Laura Nolte fehlt eine Hundertstelsekunde zum Europameistertitel

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Bobsport: Eine Hundertstelsekunde entschied am Samstag die Titelvergabe bei der Europameisterschaft im Monobob der Frauen auf der Kunsteisbahn im Schweizer St. Moritz. Diese eine Hundertstelsekunde fehlte der Unnaer Bobilotin Laura Nolte zum Gewinn der EM. Sie musste sich äußerst knapp geschlagen geben ihrer deutschen Konkurrentin Mariama Jamanka und wurde Zweite. Im Gesamtklassement beim Weltcup wurde Nolte Fünfte hinter Kaillie Humphries, Elana Meyers Taylor, Cynthia Appiah und eben Jamanka.

Im ersten Lauf lag Laura Nolte als Vierte noch auf EM-Kurs. Zwölfhunderstel betrug ihr Vorsprung vor Jamanka. Doch Lauf zwei gelang ihr nicht so gut. „Ich habe zu viele Fehler gemacht“, war ihr selbstkritischer Kommentar nach dem Lauf. So war sie am Ende nur zweitschnellste Europäerin im Monobob. In den Rennen zuvor hatte die Unnaerin die Olympiasiegerin aus Oberhof stets hinter sich lassen können. Jamanka legte ihr bestes Monobob-Ergebnis in diesem Winter hin, wurde Europameisterin und freute sich riesig. Jamanka wie Nolte waren aber international gegen die Konkurrenz aus Übersee machtlos.

Der Weltcup in St. Moritz mit der EM war die Generalprobe für die Olympischen Spiele in Peking. Neben Jamanka war Nolte schon vorher für einen der zwei deutschen Olympia-Startplätze in Peking (4. bis 20. Februar) nominiert. Auch Noltes Olympia-Start im Zweierbob mit Anschieberin Deborah Levi ist ihr sicher. Im Monobob werden bei den Winterspielen in China erstmals olympische Medaillen vergeben

In St Moritz geht die Unnaer Bobpilotin am Sonntag mit Deborah Levi in die Zweierbob-Konkurrenz. Um 9.04 Uhr Rennen beginnt der erste Lauf, um 10.35 Uhr folgt der zweite.

Bildzeile: Laura Nolte musste sich im Monobob-Rennen um die Europameisterschaft in St. Moritz knapp geschlagen geben.

 

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