KSV Damen wachen erst in der zweiten Halbzeit auf 

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Handball, Oberliga Frauen: Königsborner SV – ASC Dortmund  21:23  (12:16). Nach dem Auftakterfolg in Netphen mussten die KSV-Damen gegen den alten Rivalen aus Aplerbeck eine 21:23 Niederlage hinnehmen.
Aplerbeck legte einen Blitzstart hin und führte schon nach fünf Minuten mit 4:1. Doch mit drei Treffern in Folge konnten die Gastgeberinnen wieder zum 4:4 ausgleichen. Da waren acht Minuten gespielt. Dann aber übernahm Dortmund endgültig das Kommando und zog auf 9:4 davon. Schon da war zu erkennen, dass die Gäste schneller auf den Beinen waren und einen Gegenstoß nach dem anderen liefen. Auf der anderen Seite schlossen die KSV-Damen ihre Angriffe aber auch zu schnell und unvorbereitet ab. Das wiederum ermöglichte dem ASC immer wieder die Gelegenheit zu schnellen Gegenstößen. In den letzten Minuten vor dem Wechsel konnte der KSV mit drei Treffern in Folge noch auf 12:16 verkürzen.
Das gab Hoffnung für die zweite Spielhälfte. Da auf Königsborner Seite dann aber zu viele Möglichkeiten nach technischen Fehlern ausgelassen wurden, blieb der Abstand bis zum 18:22 in der 54. Minute konstant. Die Nordberg-Truppe gab aber nie auf. Auch ein vergebener Siebenmeter und eine vertane freie Torchance ließen sie nicht resignieren. Der Rückstand wurde in den letzten vier Minuten auf 20:22 verkürzt. Die endgültige Entscheidung fiel dann 90 Sekunden vor dem Ende, als Aplerbeck den siegbringenden Treffer zum 23:20-Endstand erzielen konnte.
KSV-Coach Dirk Nordberg: Wir haben heute nicht ins Spiel gefunden. Alles was wir uns vorgenommen hatten, haben wir nicht umgesetzt. Wir hatten keine Bewegung in unserem Angriffsspiel. Dortmund war einfach einfach abgezockter. Nächste Woche müssen wir nach Riemke, das wird auch wieder sehr schwer.
 
Königsborner SV: Stehfest, Röttger; Liese (3) Webers (3), Julius, Nordberg (1), Fahn (1), Wrede (4), Krogull, Axtmann (1), Pelz, Köppel (1), Pein (5/5), Grünzig, Krollmann (2).
Torfolge: 0:2, 1:2, 1:4, 4:4, 4:9, 6:12, 9:16, 12:16 – 14:20, 16:22, 18:22,20:22, 20:23, 21:23.
Bildzeile: Hannah  Wrede (li.) traf gegen Dortmund vier Mal.
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