Königsborner Damen können nicht mehr gewinnen

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Handball, 3. Bundesliga Frauen: Ibbenbürener Spvg – Königsborner SV 28:20 (15:10). Die Niederlagenserie der Königsborner Frauen hält weiter an. Auch gegen Ibbenbüren, die eher zu den schwächeren Teams der Liga zu zählen sind, konnte man nicht bestehen. Tut sich die Frage auf, gegen wen die Harbach-Truppe denn überhaupt noch gewinnen kann? In der Verfassung vom Dienstagabend muss das jedenfalls verneint werden. … und die Abstiegsrunde kommt ja noch.

Recht verheißungsvoll sahen die Anfangsminuten in der Ibbenbürener Sporthalle Ost aus. Melanie Webers eröffnete das Spiel mit einem 1:0 in der 2. Minute. Melissa Krogul erhöhte auf 4:1 (7.) Doch schon eine Zeigerumdrehung weiter glichen die Gastgeberinnen zum 4:4 aus und gingen erstmals in Führung (9.). Da begann das Königsborner Unheil. Ganze zwei Mal konnte man die gegnerische Torfrau binnen 13 Minuten überwinden. Ibbenbüren zog auf 12:6 (22.) und 15:7 (27.) davon. Tore von Rina Nordberg, Jona Krollmann und Nell Hering bedeuteten das Halbzeitergebnis von 15:10.

Elia Grünzig verkürzte nach der Pause auf 15:11, doch dann stellte Ibbenbüren endgültig die Weichen auf Sieg, profitierte vor allem auch von der schwachen Chancenverwertung der Gäste. Über 19:13 (44.), 23:16 (51.) 27:20 (56.) hieß es am Ende 28:20. Die 16. Saison-Niederlage war perfekt. Ein kleiner Trost: Im Direktvergleich steht der KSV besser als Ibbenbüren da, denn das Hinspiel wurde 35:24 gewonnen.

Am kommenden Samstag (19 Uhr) kommt der Tabellenvierte Hannover-Badenstedt in die Kreissporthalle

KSV-Trainer Kai Harbach: Wir sind gut in die Partie reingekommen, haben 4:1 geführt und waren auf Augenhöhe. Anschließend haben wir 14 freie Würfe und vier Siebenmeter vergeben. Wir haben nicht ins Tor getroffen, sondern jeweils die Torfrau von Ibbenbüren. Die haben wir stark gemacht und zunehmend unser Selbstvertrauen geschwächt. Die Leistung der Abwehr und unserer beiden Torfrauen waren okay, aber vorne war das kläglich. Wir haben nunmehr das zwölfte Spiel in Folge verloren. Die Drittliga-Reife ist weg, die wir in der Hinrunde noch hatten. Jetzt kennen uns die Gegner, schlagen uns. Oberliga, wir kommen.

KSV: Röttger, Jünner; Webers 4, N. Hering 2, Nordberg 3, Fahn 2, Wrede 1, Krogull 1, Axtmann 1, Gerbe, Pelz, Pein 3, Grünzig 1, Krollmann 1.

Bildzeile: Jona Krollmann (Mitte) trug sich in Ibbenbüren nur einmal in die KSV-Torschützenliste ein.

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