Julia Ritter peilt das EM-Finale in München an

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Leichtathletik: Julia Ritter startet bei der Europameisterschaft, die vom 15. bis 21. August im Münchener Olympiastadion ausgetragen wird. An Freitag letzter Woche erhielt die 24jährige Oberadenerin die Nominierung von Deutschen Leichtathletik Verband (DLV). Damit gehört sie zu den 54 Athletinnen und 58 Athleten des deutschen Teams.

Neben Sara Gambetta (SV Halle) und Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge) kämpft Julia Ritter im Kugelstoßen um deutsche Medaillenehren. „Die WM in Eugene war schon eine coole Erfahrung“, quittierte sie ihren EM-Start in München voller Freude. Sie ist sicher, dass die EM im eigenen Land richtig gut wird. Seit Dienstag hat sie schon Quartier bezogen im Precamp in Erding. Dort bleibt sie bis zum Samstag, dann geht es rüber nach München, wo sie am Montag (15. August) auch schon in den Kugelstoß-Wettbewerb einsteigt.

Um 11.20 Uhr beginnt die Qualifikation und abends steht das Finale ab 20.38 Uhr an. Klare Vorgabe für Julia Ritter: Sie will das Finale erreichen. „Es wird wahrscheinlich einfacher als in Amerika bei der WM, das Finale zu erreichen. Aber auch die EM ist kein Selbstläufer“, Julias Gedankengänge. Ihre Vorfreude auf den Wettkampf ist groß. Unterstützt und angefeuert wird sie von ihrer Familie im Münchener Olympiastadion. „Wenn alles gut läuft, komme ich in die Top Acht“, verrät sie ihr großes Ziel. „Nach oben hin ist alles offen.“ Sie fühlt sich in guter Form und will das unter Beweis stellen.

Bildzeile: Julia Ritter will bei der EM in München das Finale im Kugelstoßen erreichen.

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