Horsthausen ist das “dickste Brett” in der Hinrunde für den KSV

Fußball, Landesliga 3: Königsborner SV – SpVgg Horsthausen (So. 14.30 Uhr, Schumann Arena, Kamener Straße 114 in Unna). Am Samstag war der Nikolaus bei der KSV-Jugend zu Gast, verteilte Geschenke – und hat sich am Sonntag zum letzten Heimspiel des Jahres wieder für einen Besuch angekündigt. Doch Geschenke an den Gegner, den Tabellendritten Horsthausen, wird es nicht geben. Im Gegenteil alle drei Zähler will der KSV behalten. Doch da steht eine schwere Aufgabe an.

Geht es nach KSV-Trainer Andreas Feiler, dann “kommt mit Horsthausen die momentan beste Mannschaft der Liga zu Besuch. Ich habe sie gegen Hombruch gesehen”, fand Feiler deren Auftritt “richtig überzeugend.” Er zählt deren Tugenden auf: “Die sind Tempo gegangen, standen taktisch eng beisammen, haben zwei richtig geile Stürmer, die sehr flexibel sind. Die wissen auch, wann sie die Zeit von Uhr runternehmen sollen. Die wissen auch genau, wann sie fallen müssen und dem Gegner den Ball weg stiebitzen. Eine Mannschaft auf Westfalenliga-Niveau.”

Durch die beiden Verletzungsausfälle letzte Woche, Leon Mayka und Boulakrhif – der  befürchtete Schien- und Wadenbeinbruch hat sich bestätigt – ist der Kader weiter geschrumpft. David Pagel muss nach der fünften Gelben Karte pausieren und auch Damian Marchewka ist persönlich verhindert. Andreas Feiler: “Gegenüber der letzten Woche haben wir vier Spieler weniger. So muss Allzweckwaffe und Co-Trainer Retzlaff sein Trikot wieder überziehen. Egal wie und wen wir aufstellen, ideal ist es nicht. Wir wollen aber versuchen, ein bisschen eklig zu sein, dem Gegner wenig Räume geben. Das ist uns ja bisher immer ganz gut gelungen.”

Der breite Kader soll die Ausfälle kompensieren. Und der Königsborner Coach setzt auf die Qualitäten im Angriff. “Wenn wir die ausnutzen, dann können wir sicher Nadelstiche setzen. Ob das reicht, werden wir sehen. Horsthausen ist das dickste Brett der Hinrunde.”

Bildzeile: Der Nikolaus war am Samstag bei der Jugend in der Schumann Arena, will am Sonntag wiederkommen, aber keine Geschenke an den Gast aus Horsthausen verteilen.

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