Handball-Landesliga 4: SuS Oberaden II und SGH Unna Massen treten an – VfL Kamen muss doch spielen

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Handball, Landesliga Herren: Auch in der Landesliga 4 soll der Spielbetrieb weiterlaufen. Das war das mehrheitliche Votum der Vereine bei der Videokonferenz des Handballverbandes Westfalen mit mehr als 250 Vereinsvertretern (wir berichteten)t. SuS Oberaden II spielt demnach am Samstag, ebenso die SGH Unna Massen am Sonntag. Der VfL wollte wegen Corona-Bedenken nicht spielen. Nach langen Diskussionen mit Rauxel-Schwerin muss er jetzt doch ran. VfL-Trainer Uwe Nitsch: „Wir werden quasi zum spielen gezwungen.“

SVE Dolberg – SuS Oberaden II (Sa. 19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Dolberg, Lambertistraße 6 in Ahlen-Dolberg).)
SuS-Trainer Sascha Rau: Wir können mit einem gut gefüllten Kader in Dolberg antreten. Aus der Ersten helfen Stock und Hajduk (er braucht Spielpraxis) aus. Wir sind Fünfter in der Tabelle, Dolberg Achter. Aber nur ein Punkt trennt uns. Insofern dürfen wir keinen Boden verlieren und müssen das Spiel für uns entscheiden. Uns erwartet in Dolberg eine herausfordernde Sporthalle und ein engagiertes Publikum. Darauf müssen wir uns einstellen.

HSC Haltern-Sythen II – SGH Unna Massen (So. 18 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Haltern, Holtwicker Straße 3 in Haltern).
SGH-Trainer Matthias Uhlenbrock:
Sicherlich ein Topspiel, Zweiter und wir als Dritter. Der HSC ist gut gestartet, verlor allerdings die letzten beiden Begegnungen. Auch gegen den VfL Kamen. Daher stellt sich der Gegner für uns so ein bisschen als Überraschungstüte dar. Man kann Haltern also derzeit nicht so recht einschätzen. Wir aber wollen unser Spiel durchbringen. Um oben dran zu bleiben, ist eigentlich jedes Spiel ein Endspiel. Wir haben in der Pause gut trainiert und sind gerüstet. Geuken fehlt, hinter dem Einsatz von F. Braach und Ostermann steht noch ein Fragezeichen.

VfL Kamen – HSG Rauxel-Schwerin (Sa. 18.30 Uhr).
Eigentlich hatte sich der VfL klar entschieden, nicht zu spielen. „Bei uns waren die Corona-Bedenken zu groß“, erklärte VfL-Trainer Uwe Nitsch. Der Handballverband Westfalen hatte für eine solche Absage die Tür geöffnet. Der Staffelleiter war über die mögliche Absage informiert. Doch da spielte der Gegner Rauxel-Schwerin nicht mit. Nach langen Diskussionen bestand man auf eine Austragung des Spiels, sehr zum Unmut der Kamener. Jetzt wird die Partie doch am Samstag um 18.30 Uhr angepfiffen. Dabei muss der VfL-Coach auf Lehmkemper, Jagusch, Goeke und Drees verzichten. „Wir werden zum spielen gezwungen.“ Klar, dass die Kamener mit einer gehörigen Portion Wut ins Spiel gehen.

Bildzeile: Lauris Hajduk (2.v.re.) soll nach seiner Verletzungspause wieder Spielpraxis in der Oberadener Reserve sammeln.

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