Fußball-Kreisliga A: RWU macht ein halbes Dutzend Treffer gegen Frömern – Notizen

559

Fußball: Im vorgezogenen Freitagabendspiel der Kreisliga A2 setzte sich Gastgeber Rot-Weiß Unna im ETS Stadion Süd mit 6:3 gegen den SV Frömern durch. Alle Treffer fielen in Halbzeit zwei. Vor dem Spiel wurden Christoph Gnatowski, Moritz Zienert sowie Trainer Patrick Kulinski verabschiedet. „Kulle“ stellte sich selbst noch einmal über 90 Minuten auf das Feld und verhalf seiner Mannschaft mit zum 6:3-Heimerfolg. Zur Halbzeit sah es keineswegs nach Toren in der Partie aus. Das änderte sich nach der Pause, als Al Hariri Frömern in Führung brachte. Doch dann konterten die Unnaer und durften insgesamt sechs Mal den Torjubel anstimmen.

RW Unna – SV Frömern 6:3 (0:0).
RWU: Lüttecken, Schütz, Stagat, Yousofi, Appelhoff, Lage, Repenning, Okumak, Kulinski, Czaja, Gnatowski; Buschhaus, Richter, Eismann, Rodrigeus.
SVF: Goliasch, Frischemeyer, Rose, Heppe, Al Hariri, Altmann, T. Ruzok, Höttler, Martello, S. Peixoto, Wickfeld; Heubel, Schwermer, Bartling, Kurt.
Tore: 0:1 (53.) Al Hariri, 1:1 (59.) Okumak Strafstoß, 2:1 (63.) Yousofi, 3:1 (69.) Lage, 4:1 (72.) Lage, 4:2 (78.) Bartling, 4:2 (84.) Buschhaus, 5:3 (89.) Heppe, 6:3 (90.) Richter.

Bildzeile: Christopher Gnatkowski (li.) und Trainer Patrick Kulinski wurden von RWU offiziell verabschiedet.

Zwei Mal Robin Gessinger und einmal Sören Symmank erzielten die Tore der SpVg Bönen beim 3:1-Auswärtserfolg am Sonntag beim TuS Uentrop II. Seit sieben Partien ist nunmehr die Mannschaft von Coach Cengiz Güner ungeschlagen.

0:3 lag der VfK Weddinghofen  im Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve von Rhynern zurück. Dann zeigte sie Moral, kam zurück. Auch wenn Mustafi Akti einen Elfer nicht nutzen konnte, machte er seinen Fehler wett und traf noch zwei Mal. Der 3:3-Ausgleich gelang ihm in der Nachspielzeit.

In dem Sechs-Punkte-Spiel gegen Cappenberg machte der SV Frömern am Sonntag durch Tore von Alexander Höttler, Julius Meierjohann, Christian Döring und Marco Jürgens und dem 4:0 den Klassen erhalt perfekt. SVF-Trainer Adrian Ruzok bescheinigte seiner Mannschaft eine „absolut überragende Vorstellung“. Jetzt freut man sich auf die Abschlussfahrt am 9. Juni nach Porto. Deswegen wurde auch das Spiel in Unna am Freitagabend vorgezogen.

Der SuS Kaiserau II muss nach dem 0:3 gegen Oberaden noch arg um den Klassenerhalt zittern. „Ein Saisonfinale, das wir nicht wollten“, so Kaiserau-Trainer Fabian Blum. Im letzten Saisonspiel geht es nach Mühlhausen, die auch noch dringend auf Punkte angewiesen sind. Spielerisch und kämpferisch war Blum mit seinen Mannen nicht unzufrieden. Das Quäntchen Glück fehlte letztlich.

In der Partie gegen Kaiserau sah Birol Dereli, Trainer des SuS Oberaden, seine Mannschaft verdient 3:0 vorne. Da machte die individuelle Klasse seiner Mannschaft den Unterschied aus. Dennoch sei man seiner Meinung nach noch zu fahrlässig mit den sich bietenden Chancen umgegangen.

Zwei verlorene Söhne kehren zurück. Nächste Saison kicken Robin Pfahl und Marvin Schröter wieder beim SV Bausenhagen. Pfahl kehrt vom Landesligisten SuS Kaiserau an die Alm zurück und spielt jetzt wieder an der Seite von seinem Bruder Yannick. Schröter kommt vom A-Kreisligisten TuS Wickede/Ruhr. Laut Spielertrainer Bastian Hoffmann ist wohl auch dem Bausenhagener Teamgeist zuzuschreiben, dass beide wieder beim SVB spielen.

Bildzeile: Bausenhagens Spielertrainer Bastian Hoffmann kann mit Robin Pfahl (li.) und Marvin Schröter (re.) zwei Rückkehrer begrüßen / Foto SVB.

Am Sonntag war beim Tabellenführer Kamener SC Kim Denninghoff Doppel-Torschütze zum 2:1-Sieg auf der Bausenhagener Alm. Ganz wichtig im Hinblick auf das Aufstiegsspiel gegen den VfL Kamen war, dass sich kein weiterer KSC-Akteur verletzt hat. Von seinem Innenverteidiger Ahmet Cirak haben sich die Kamener mittlerweile getrennt. Beim Gastspiel in Unna am 15. Mai war es in der Halbzeitpause zu einem Streitgespräch zwischen Cirak und dem Trainerteam gekommen.

In Trauerflor für den kürzlich verstorbenen Werner Conrads liefen die Spieler von Blau-Rrot Billmerich im Waldstadion gegen Heeren auf. Sohail Amiri mit zwei Toren und Julian Knabe sorgen für einen 3:1-Heimsieg. Das bedeutete den Klassenerhalt.

Der SV Langschede verliert wie berichtet zum Saisonende seinen Stammkeeper Christopher Sander, der zu Westfalia Rhynern zurückkehrt. Ersatz ist aber schon da. Julian Dierks kehrt an die Ruhrbrücke zurück, kommt vom Bezirksligisten Sportfreunde Hüingsen. Langschede bestreitet wie berichtet sein letztes Saisonspiel bereits am Samstag (4. Juni) um 16.30 Uhr gegen den FC TuRa Bergkamen.

Nach der turbulenten Jahreshauptversammlung tagte am 30. Mai erstmals der Vorstand des FC Overberge. Hauptgesprächsthema war, wie es im Verein weitergeht. Mit dabei der neu gewählte Sportliche Leiter Damian Glombik. Nach dem Abschied von Trainer Recep Alkan galt vor allem das Interesse daran, wer sein Nachfolger werden soll. Der ist noch nicht gefunden, wenngleich es Ansprechpartner gibt.

Durch den Doppelpack von Manuel Stiepermann kam die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen zu einem 2:2-Unerntschieden in Overberge. Zuvor gab es auch schon eine Punkteteilung gegen Billmerich. „Ein Sieg und wir wären durch gewesen“, blickte SSV-Coach Ralf Mäkler zurück. Der soll jetzt am Sonntag gegen Kaiserau II folgen.

Bildzeile: Wichtige Zähler nahm der VfL Kamen mit 3:1 aus dem Bergkamener Nordbergstadion mit.

Mit der schwachen ersten Halbzeit konnte sich niemand im Lager des FC TuRa Bergkamen anfreunden. 1:3 lag man gegen den VfL II zurück. Das wurde nach der Pause zwar besser, aber Zählbares sprang nicht dabei heraus.

3:1 führte der VfL Kamen II zur Halbzeit im Bergkamener Nordbergstadion. Völlig verdient, denn man zeigte das größere Engagement. Die Hennig-Truppe schaltete nach der Pause in den Verwaltungsmodus und brachte den so wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt über die Runden. Sonntag geht es im Heimspiel gegen den Tabellenführer KSC. Da muss noch ein Sieg her. Dann wäre man gerettet. Ein starkes Spiel machte A-Junior Jorick Bojda im Kamener  Tor.

Enttäuschend waren einmal mehr Verlauf und auch Ergebnis des letzten Heimspiels. 1:3 verlor Westfalia Wethmar II am Cappenberger See gegen RW Unna. Es mangelte erneut an der altbekannten Abschlussschwäche. „Die Jungs haben einfach nicht das nötige Selbstvertrauen vor dem Tor“, meinte Trainer Dominik Ciernioch, der zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit vermisste.

Bildzeile: Mit 6:3 gewann am Freitagabend Rot-Weiß Unna das letzten Saisonspiel gegen den SV Frömern.

Vorheriger ArtikelDer ASV hat es geschafft – Aufstieg in die 1. Bundesliga
Nächster ArtikelBen Bäcker und Levin Schinow – Zwei Jungtalente kommen zur SG Massen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.