Die KSV-Offensive soll es wieder richten

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Fußball, Landesliga 3: Königsborner SV – Kirchhörder SC (So. 15 Uhr, Schumann Arena, Kamener Straße 114 in Unna). Neuling Königsborner SV hat am Sonntag Kirchörde zu Gast. „Eine Mannschaft, gemischt mit erfahrenen Spielern und Jungspunden“, hat sich KSV-Trainer Andreas Feiler kundig gemacht. „Zudem alteingesessen in der Liga und mit dem Ex-Holzwickeder Malte Hegemann im Tor.“ In der Tabelle ist der KSV als Siebter mit zwei Siegen besser platziert als der Gegner, der erst zu einem Erfolgserlebnis kam und Tabellenrang 14 einnimmt.

Doch das ist für den Königsborner Coach kein Maßstab. „Es sind erst drei Spiele in der Landesliga-Saison absolviert worden“, „erklärt Feiler dazu, „da kann man Mannschaften noch nicht so genau beurteilen. Aber, Kirchhörde hat schon Qualität, die da auf uns zukommt.“ Dennoch will er, und so handhabt er das meistens, vordergründig auf sich und sein Team schauen, eigene Tugenden ausspielen. Den Start mit zwei Siegen ordnet er als „respektabel“ ein. „Man hat gesehen, dass wir spielerisch mithalten können. Für die Liga sind wir aber auch noch ein bisschen grün hinter den Ohren, wir machen noch Fehler, die in der Landesliga auch recht schnell bestraft werden. Die gilt es abzustellen.“

Zuletzt beim 3:2 in Hagen mussten Lennart Kutscher und Damian Marchewka verletzt ausgewechselt werden. Kutscher wird mit einem Nasenbeinbruch definitiv ausfallen. Bei Marchewka hat sich die befürchetete Gehirnerschütterung nicht bestätigt, er konnte bereits wieder ein Lauftraining absolvieren. Ob er spielen kann, muss sich noch zeigen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Leon Lukas wegen anhaltender Kniebeschwerden – er konnte in dieser Woche nicht mittrainieren.

Die Königsborner Offensive soll es vor allem richten. Andi Feiler ist sicher, dass die Spieler, die auflaufen werden gegen Kirchhörde, alles geben werden, um den nächsten Dreier einzufahren. Er war in dieser Woche auf Klassenfahrt, weiß jedoch, dass konzentriert gearbeitet wurde.

Bildzeile: Ein Fragezeichen steht noch hinter Leon Lukas, der wegen Kniebeschwerden in dieser Woche nicht trainieren konnte. Es wird sich kurzfristig zeigen, ob er auflaufen kann. / Foto KSV.

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