Desolater TuRa-Auftritt wird mit einer klaren Niederlage bestraft

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Handball, Oberliga Männer: HC TuRa Bergkamen – TuS Ferndorf II 23:30 (12:14). Bitter, bitter! Diese Niederlage wollte der HC TuRa absolut vermeiden. Dann hätte man allerdings anders auftreten müssen. Wenn man nämlich eine solch schwache Leistung auf das Parkett bringt, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Gegner die Punkte mitnimmt.

So geschehen am Samstagabend in der Friedrichsberg-Sporthalle. Nach einem guten Beginn und einer 4:1-Führung durch Tom Trost (9.), kippte die Partie zugunsten von Ferndorf. Die hatte man im Hinspiel noch schlagen können. Davon waren die TuRaner im weiteren Spielverlauf weit entfernt. In Minute 20 gingen die Gäste erstmals mit 8:7 in Führung. Sieben Minuten später hieß es gar 10:13 und zur Halbzeit 12:14.

Nach der Pause brachte Pascal Terbeck seine Mannschaft noch einmal auf 15:16 heran (36.), doch Ferndorf antwortete, legte zu und TuRa wurde immer schwächer. Die Folge: Der Bergkamener Rückstand wuchs. 16:20 (45.), 18:24 (50.), 21:29 (56.) und am Ende 22:30.

So gewinnt TuRa kein Spiel mehr. Schon am kommenden Donnerstag kommt Haltern-Sythen in die Friedrichsberg-Sporthalle. Da müss dann entscheidend mehr kommen, damit man die Tabellenlage in der Oberliga-Vorrunde 2 nicht noch mehr verschlechtert.

TuRa-Trainer Lars Stratmann: Ich weiß nicht, was ich zu einem solchen Spiel unserer Mannschaft sagen soll. Es war eine absolute Frechheit, wie wir aufgetreten sind. Am Anfang ging es noch. Dann haben wir völlig den Faden verloren. Ich finde auf Anhieb keine Erklärung für solch einen Auftritt. Wir haben am Donnerstag auch nicht so toll trainiert. So hat man dann auch gespielt. Wir haben uns im Angriff zu wenig bewegt, zu wenig gekreuzt. Alles, was wir uns vorgenommen haben, klappte nicht. Auch die Deckung stand nicht. Wir haben vieles hinten ausprobiert, erfolglos. Enttäuschend.

HC TuRa: Walter, Nowaczyk 5, Terbeck 7, Webers, Wefing 1, Trost 3, Hoppe 1, Domanski 2, Fülber 3, Honerkamp 1, Saarbeck, Rotert.

Bildzeile: Auszeit für den HC TuRa. Schon hier ist Ratlosigkeit in der Mimik von Trainer Lars Stratmann und den Spielern erkennbar.

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