Cobras zeigen in Bösperde wieder einmal ihr starkes Auswärtsgesicht – 27:20 gewonnen




Handball, Verbandsliga Männer: DJK SG Bösperde – SuS Oberaden 20:27 (9:13). Beachtlich! Auch beim Tabellenzehnten Bösperde zeigten die Oberadener Cobras ihr starkes Auswärtsgesicht und fuhren einen am Ende deutlichen 27:20-Erfolg ein. Der siebte Saisonsieg und mit 17:15-Punkten aktuell Tabellenplatz sieben. Kurios: Auswärts sind die Cobras stets zu Höchstleistungen in der Lage. Da kam auch schon der eine oder andere Spruch von der Tribüne und aus der Mannschaft, nämlich häufiger auswärts zu spielen.

Die Anfangsphase des SuS verlief noch etwas holprig, man kassierte Zeitstrafen und lag 2:4 (6.) und 4:7 (11.) hinten. Doch dann stabilisierte sich die 6:0-Deckung und ließ bis zur Pause nur noch sechs Gegentreffer zu. Die kompakte Deckungsarbeit war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Mit dazu bei trug Tim Fehring, der nach 20 Minuten ins Spiel kam, auf der Position Rückraum-Mitte klug die Bälle auf alle Positionen verteilte, wo man dann zum Abschluss kam. Der Oberadener Coach verteilte die Bestnote an Fehring.

Nach dem Wiederanpfiff waren die Gäste sofort im Bilde und Lennart Kleigrewe stellte das Ergebnis auf 15:10 (33.). Der Vorsprung weitete sich auf sechs und sieben Tore aus. Zwar kehrte ab der 45. Minute so ein bisschen der Schlendrian ein in das Spiel der Cobras mit der Roten Karte für Hendrick Schuchtmann, doch in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. SuS-Trainer Mats-Yannick Roth sparte jedenfalls nicht mit Komplimenten an seine Mannschaft ob der starken Leistung in Bösperde.
Torfolge: 0:1, 4:2, 7:4, 7:7, 7:8, 7:10, 10:13 – 10:15, 12:18, 14:20, 18:24, 19:26, 20:17.

Am Sonntag, 03. März, um 18 Uhr empfangen die Cobras Schlusslicht Dragons II in der Römerberg-Sporthalle.

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Der Matchplan war eigentlich von Anfang an klar. Wir mussten über unsere 6:0-Deckung kommen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Bösperde einen wurfgewaltigen Rückraum hat. Wir haben auch umgestellt im Defensivverband. Zu Beginn standen Robin Webers und Mika Kurr in der Mitte, weil Hendrik Schuchtmann und Jan Weber erst auf der Bank saßen. Die Deckung stand. Vorne haben wir es konsequent hingekriegt über alle Positionen. Der Matchplan, viel Tempo zu erzeugen, die gegnerische Deckung in die Bewgung zu kriegen, ist aufgegangen. Die Zielstrebingkeit und die mannschaftliche Geschlossenheit waren ein Pluspunkt.

SuS: Makus, Schäfer; Herold 3, Fehring 2, J. Weber 1, Webers 3, Kleigrewe 5, H. Schuchtmann 2, Tournee, Stock 3, Kurr 4, Ferkinghoff, Wagner 4.

Bildzeile: Tim Fehrung spielte eine überragende Partie auf der Position Rückraum-Mitte in Bösperde.