„Cobras“ scheitern an ihrer Abschlussschwäche in Ahlen

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Handball, Verbandsliga Männer: Ahlener SG II – SuS Oberaden 27:23 (11:14). Die neunte Saison-Niederlage mussten sich die Cobras am Donnerstagabend bei der Ahlener Reserve abholen. Damit wurde die Negativ-Serie von zuletzt 2:10 Punkten fortgesetzt und mit Tabellenplatz sieben derzeit dokumentiert. Absolut kein Ruhekissen, denn Rang acht muss es schon sein, um weiter Verbandsligist bleiben zu können. „Das müsste jetzt jedem bei uns klar sein“, warnte SuS-Coach Mats-Yannick Roth und erwartet schon am Samstag gegen Kinderhaus eine Reaktion.

Eigentlich begann das Spiel gut für Oberaden. Tim Dittrich glich die Führung der Ahlener zum 1:1 aus (5.). Eine Minute später sorgte Thomas Brannekämper für das 2:1 und Bastian Herold erhöhte zum 3:1 (8.). Dieses Hoch hielt bis zur Halbzeitpause an, wo die Gäste eine 14:11-Führung inne hatten. Es hätte sogar noch einen deutlicheren Vorsprung geben können, wenn die Cobras besser getroffen hätten. Das war auch das Manko im zweiten Spielabschnitt, wo Ahlen sich dann zum 20:17 absetzen konnte (42.). Hinzu kam, dass Luke Gödecker sich eine Rote Karte wegen Foulspiels abholen musste. Doch Oberaden wehrte sich, schaffte sogar das 20:20 durch Simon Rodefeld und auch das 21:21, für das Mika Kurr verantwortlich zeigte (50.). Doch fünf Minuten später war die Roth-Truppe dann aber auf der Verliererstraße, als Ahlen zum 25:21 (55.) und zum 27:22 (59.) kam. Tim Dittrich konnte das Ergebnis mit 27:23 nur noch schönen.

SuS-Trainer Mats-Yannick Roth: Von der ersten Minute an haben wir eine desolate Abschlussleistung gezeigt. Wir haben zwölf Bälle neben das Tor geworfen, plus noch die Würfe, die der Keeper gehalten hat. Das machte den Unterschied aus, warum wir heute nicht als Sieger infrage gekommen sind. Wir waren eigentlich in der 1. Halbzeit im Spiel dank Marvin Makus im Tor und auch die Deckungsleistung war noch in Ordnung. Wir hatten einen vollen Kader. Bis auf Lauber und Stock waren alle dabei. Gödecker bekam in der 32. Minute die Rote Karte wegen Foulspiels. Das passte gar nicht in unser Konzept, weil wir sehr gut mit ihm zusammen gespielt haben. Es gibt heute keine Ausreden, das haben wir uns selber eingebrockt. Jetzt sind die Jungs in der Pflicht.

SuS: Makus,  Schäfer; Hajduk, Herold 4, Rodefeld 4, Meier, P. Schuchtmann 2, Dittrich 2, Mosch 2, Gödecker 3, Brannekämper 2, Holtmann, Kurr 1, Fehring 3.

Bildzeile: SuS-Trainer Mats-Yannick Roth mit einer Ansprache bei einer Auszeit. Geholfen hat es nur bedingt, denn die „Cobras“ scheiterten an ihrer Abschlussschwäche in Ahlen.

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