Ausfälle – Kaiserauer Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf

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Fußball-Landesliga 3: STV Horst-Emscher – SuS Kaiserau (So. 15.15 Uhr, Stadion am Schollbruch in Gelsenkirchen). Das nächste Auswärtsspiel, das zweite von insgesamt drei in Folge, muss Kaiserau am 16. Spieltag in Gelsenkirchen bestreiten. Nach Langenbochum (4:5), nun beim STV Horst-Emscher und dann bei der SG Welper. Am Sonntag misst sich die Lange-Truppe mit dem Tabellenachten, der vier Zähler mehr aufzuweisen hat.

STV Horst-Emscher, ein Gegner, der eine große Historie aufzuweisen hat und 1949/50 sogar Deutscher Meister war. Kelbassa, Flotho und Klodt waren damals klangvolle Namen. Das war gestern, heute ist Horst-Emscher ein Landesligist, der in dieser Saison sieben Siege aufzuweisen hat. Einen mehr als Kaiserau. Den letzten Dreier holte man am 17. Dezember letzten Jahres mit dem 3:2 in Horsthausen. Lange, lange hat der Club also schon nicht mehr um Punkte gespielt. Die Schwarz-Gelben kassierten wie berichtet im Nachholspiel ein 4:5 in Langenbochum, können da mehr Spielpraxis aufweisen.

Fünf Gegentore zuletzt in Langenbochum, viel zu viele. Das wurde in dieser Woche thematisiert, aufgearbeitet. Klare Erkenntnis, man hat Punkte liegen gelassen und war defensiv zu anfällig. Die Mannschaft hat sich geärgert und will es am Sonntag besser machen.

Allerdings wird das nicht so einfach sein. Denn: Es gibt viele Ausfälle: Beßmann, Weßelmann, Herrmann, Seifert, Barry, Diecks, Stender, Weber und Schriefer, also fast eine komplette Mannschaft, steht voraussichtlich nicht zur Verfügung. Damit stellt sich die Elf quasi von selbst auf. Unverzagt gibt sich Coach Jörg Lange indes nicht. „Wir wollen gut verteidigen, uns aber nicht nur hinten reinstellen“, sagt er, „wir müssen die Balance finden hinten wie vorne. Vor allem gilt es die Horster Torjäger Ibrahim und Kaya in Schach zu halten.“ Angesichts der schwierigen personellen Umstände wäre Lange allerdings schon zufrieden, wenn man einen Zähler vom Schollbruch mit nach Hause nehmen würde.

Bildzeile: Lars Suhr wird nach dem Ausfall von Stammkeeper Lukas Beßmann erstmals am Sonntag beim SuS Kaiserau im Tor stehen.

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