9.6 C
Bergkamen
Donnerstag.22.Okt..2026
Start Blog 30 gute Spielminuten reichen nicht aus für einen ersten möglichen VfL-Dreier

30 gute Spielminuten reichen nicht aus für einen ersten möglichen VfL-Dreier




Fußball, Verbandsliga 2: VfL Kamen – Concordia Wiemelhausen 3:5 (0:2). Der VfL Kamen bleibt auf der Verliererstraße. Auch nach dem elften Spieltag steht auf dem Punktekonto kein Sieg und weiter nur ein einziges Punktchen. Und: Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nunmehr zwölf Zähler.

Nach knapp einer Stunde schien die Heimpartie gegen den Tabellensiebten Wiemelhausen beim Stande von 0:3 aus Sicht des VfL schon aussichtslos zu sein. Die Gegentore fielen nach dem Muster, vor dem Trainer Frank Heyer – er vertrat den urlaubenden Coach Wojciech Pollok –  gewarnt und das auch angesprochen hatte. Doch die junge VfL-Mannschaft zeigte Moral und verkürzte binnen drei Minuten auf 2:3. Geht da noch mehr? Diese Frage stellte man sich im Jahnstadion. Nein! Die junge VfL-Mannschaft agierte danach wieder fehlerhaft. Die Folge: Wiemelhausen traf zum 4:2 und 5:2 durch seinen Vierfach-Torschützen Danso. Den 5:3-Endstand stellte Owen Rausch her – zu spät. VfL-Trainer Frank Heyer stellte sich vor seine Mannschaft: „Wir haben ein junges Team, Spieler mit 18 und 19 Jahren. Da muss man auch den einen oder anderen Fehler verzeihen. Wir können weitgehend mithalten und die Mannschaft verkauft sich gut. Man kann die Jungs auch loben trotz der Niederlagen.“

Im Spielplan weiter geht es für den VfL am Sonntag (25. Oktober) im Derby beim Holzwickeder SC.

VfL-Trainer Frank Heyer weiter: „Wir haben vor dem Spiel über die Spielweise von Wiemelhausen gesprochen. Dass sie lange Bälle spielen, reinflanken und die Verteidiger nachsetzen. So fielen auch die ersten beiden Gegentore. Mit dem 2:0 ging es in die Halbzeit, kurz nach dem Wiederanpfiff hieß es 3:0. Wir machten dann das 3:1 und 3:2, hatten eine gute Phase und noch weitere Möglichkeiten. Doch die haben wir unsauber ausgespielt. Wenn man von den 90 Minuten ausgeht, waren das 30 Minuten zu wenig. 60 Minuten sind wir nur hinterhergelaufen und waren in den entscheidenden Phasen zu unsauber im Passspiel. Klar, jetzt wird es immer enger im Kampf um den Klassenerhalt.“

VfL: Golbig, Celik (46. Akgül), V. Osmani, B. Osmani, Bank (80. Rausch), Yilmaz (65. Kaya), Gohr, Stefanidis, Ersan, Badulescu, Acar.
Tore: 0:1 (13.) Danso, 0:2 (23.) Danso, 0:3 (50.) Danso, 1:3 (57.) Ve. Osmani, 2:3 (60.) Gohr, 2:4 (71.) Deniz, 2:5 (81.) Danso, 3:5 (87.) Rausch.

Bildzeile: Eine Szene mit Symbolcharakter. Im Spiel gegen Wiemelhausen gab es wiederholt schwächere Phasen des VfL, wo man buchstäblich am Boden lag. Man raffte sich aber auf, kam zwischenzeitlich auf 2:3 heran, doch am Ende hat es wieder nicht gereicht.