
Fußball, Bezirksliga: sku hält noch einmal einen Rückblick auf den letzten siebten Spieltag. Von der Spitze grüßen weiter Rot-Weiß Unna als Erster und SuS Kaiserau, einen Zähler dahinter, als erster Verfolger. Die Tabelle ist derzeit etwas „verzerrt“, weist eine unterschiedliche Anzahl der Spiele einzelner Mannschaften aus. So haben RW Unna und SSV Mühlhausen bereits sieben Begegnungen absolviert, der SuS Kaiserau sechs und der Kamener SV hingegen erst fünf.
Rot-Weiß Unna – SC Osmanlispor Spor 0:0.
RWU-Trainer Marc Schmitt: Osmanlispor präsentierte sich überraschend defensiv, stand 90 Minuten tiefen hinten drin und spielte auf Konter. Dennoch: Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Dazu ließ Patrick Sacher in der Anfangsphase auch noch einen Elfmeter aus. Hätte er getroffen, wäre es sicherlich ein anderes Spiel geworden. Wir fanden kaum Lösungen nach vorne, produzierten zu viele Fehlpässe und verbuchten kaum zwingende Torchancen. Das Spielglück fehlte uns. Positiv, wir sind weiter ungeschlagen geblieben.
RWU: Holtschulte, Guhse (46. Kloß), Ernst, Appelhoff, Sacher (58. Grams), Sickmann (46. Czaja), Buschhaus, Hoffmann, Deifuß, Beckerling (84. Freiwald), Gnatowski (46. Böhne)
Tore: keine.
Unglücksrabe Patrick Sacher
Das zweite Unentschieden in Folge leistete sich Tabellenführer RW Unna, behält aber weiter Platz eins. Die Schmitt-Truppe fand vorne wenig Lösungen für einen erfolgreichen Abschluss. Am Sonntag steigt das Derby im Kamener Schulzentrum an der Gutenbergstraße, dann ist RWU zu Gast beim Kamener SC. Patrick Sacher wird dem Tabellenführer fehlen. Er war der Unglücksrabe gegen Osmanlispor. Erst verschoss er einen Elfer, dann verletzte er sich und musste ausgewechselt werden. RWU-Trainer Marc Schmitt sprach nach dem Schlusspfiff von zwei unterschiedlichen Halbzeiten, war nur mit der zweiten einigermaßen zufrieden.
VfR Sölde – Kamener SC 5:1 (4:0).
KSC-Trainer Jörg Lange: Ein gebrauchter Sonntag. Unsere höchste Niederlage in dieser bisherigen Saison. Wir hatten aber auch personelle Ausfälle. Wir standen defensiv nicht gut und haben den Gegner quasi zu den Toren eingeladen. Zwei davon resultierten aus Standards, die wir besser hätten verteidigen können. Besonders in Halbzeit eins gelang uns nicht viel. Nach der Pause konnten wir das Spiel neutraler gestalten.
KSC: Vollmer, Buci, Cirak, Milder (35. Zrakic), Gün, Olesniewicz, Hümmer (73. Gün), D. Sönmez, Y. Sönmez, Türkkan, Jans (61. Idris).
Tore: 1:0 (14.) Darraz, 2:0 (23.) Rudnik, 3:0 (25.) Kuhfeld, 4:0 (43.) Dewelck, 5:0 (54.) Wieczorek, 5:1 (78.) Idris.
Auch Eftal Calikbase fällt lange aus
Am Sonntag steigt das Derby im Schulzentrum an der Gutenbergstraße, dann ist RWU zu Gast beim Kamener SC. Der hat derzeit eine Pechsträhne zu verarbeiten. Die zweite Saison-Niederlage zum einen und ein zweiter schwerwiegender personeller Ausfall. Nach Sitki Üstün, der weiter in der Uni-Klinik Münster behandelt wird, erwischte es Eftal Calikbasi, der sich einen Kreuzbandriss zuzog und lange ausfallen wird. Ungeachtet aller widrigen Umstände stellt KSC-Trainer Jörg Lange klar: „Gegen RW Unna am kommenden Spieltag müssen wir uns uns ganz anders, ja besser präsentieren.“

Bildzeile: Mit nunmehr zehn Treffern führt der Kaiserauer Tarik Kurt (re.) die Torschützenliste in der Bezirksliga 8 an.
Eving Selimiye Spor – SuS Kaiserau 3:9 (1:5).
SuS-Co-Trainer Paul Manthei: Wir kamen schnell zu unseren Toren. Dabei erzielte Berat Yurdakul einen Hattrick. Das gab Rückenwind. Zur Halbzeit hieß es bereits 5:1. Nach dem Wiederanpfiff leisteten wir uns zwei schwache Minuten und Eving kam auf 6:3 heran. Da haben wir gepennt. Der eingewechselte Noah Pebler traf zwei Mal und insgesamt vier Kurt-Tore führten schließlich zu dem Kantersieg. Viele Tore, gut für das Torverhältnis.
SuS: Beßmann, Pospiech, Jamrosy (59. N. Stender, 72. Pebler), Steffen, Rebbert (59. Hülsmann) Kurt, Cakmak (64. Lohmann), Rodriguez (49. Rennau), Wiemers, Herrmann, Yurdkul.
Tore: 0:1 (10.) Yurdakul, 0:2 (16.) Yurdakul, 0:3 (19.) Kurt, 0:4 (27.) Yurdakul, 1:4 (31.) Kekec, 1:5 (38.) Kurt, 1:6 (49.) Kurt, 2:6 (72.) Krzysztofiak, 3:6 (74.) 74.) Essarghini, 3:7 (82.) Pebler, 3:8 (88.) Pebler, 3:9 (90.) Kurt.
Tarik Kurt führt mit zehn Treffern die Torschützenliste an
Mit mächtig Rückenwind geht der SuS Kaiserau in das Heimspiel am Sonntag gegen VfR Sölde. 5:1 gegen SG Bockum.Hövel und dann nachfolgend der 9:3-Auswärtserfolg in Eving. Damit stieg das Torkonto nach sechs Spielen auf 24. Zuhause am Sonntag gegen VfR Sölde sollen möglichst weitere Tore folgen. Tarik Kurt führt mit nunmehr zehn Treffern die Torschützenliste in der Liga an.
K.F. Sharri – SSV Mühlhausen 5:2 (1:1).
SSV-Co-Trainer Leon Lukas: Insgesamt gesehen hatten wir nicht unseren besten Tag erwischt. Das Spiel hätte in Halbzeit eins in beide Richtungen gehen können. Nach der Pause blieben wir 15 Minuten lang zu passiv und bekamen zwei Gegentore. Beim Stande von 3:1 hätten wir das 3:2 erzielen können, doch Marchewka traf nur die Latte
SSV: Mesewinkel-Risse, Hagedorn, Ibeme, Gretzinger (73. Schuhmacher) Haase (73. Stegemeier), Lukas, Friede, Basyigit, Cirak, Marchewka, Weiß.
Tore: 1:0 (29.) Valenti, 1:1 (45.) Haase, 2:1 (54.) Hamdoun, 3:1 (56.) Gergery, 4:1 (73.) Valenti, 4:2 (84. Marchewka, 5:2 (90.+8.) Hajdari.
Bes. Vork.: Rote Karte für Sharri (90.) – Beleidigung.
Sonntag kommt Serajevo Bosna zum SSV in den HSI-Sportpark
Robin Haase und Damian Marchewka trafen gegen Sharri nur das Aluminium. Beide hoffen am Sonntag im heimischen HSI-Sportpark gegen den Tabellenelften Serajaevo Bosna auf mehr Schussglück. Mit der zweiten Saison-Niederlage in Dortmund ist der SSV auf Tabellenplatz sieben abgerutscht. Marcel Ramsey fehlt nach seinem Platzverweis im Spiel gegen RW Unna weiter gesperrt
Bildzeile: Der SSV Mühlhausen erhofft sich am Sonntag Punkte im Heimspiel gegen Serajevo Bosna und möchte in der Tabeller weiter nach vorne rücken.





