
Leichtathletik: Die Walker des TLV Rünthe üben sich einmal im Jahr im Zeit schätzen. Bei der traditionellen Veranstaltung um den nach dem ersten Vorsitzenden des TLV Rünthe benannten Manfred-Filipponi-Pokal gewinnt nicht der Schnellste, sondern der Walker, der seine benötigte Zeit für eine kleine oder große Runde um den Beversee vor dem Start am besten schätzt. Uhren sind natürlich verboten.
Bei der mittlerweile 21. Auflage konnten die Walker auf viel Erfahrung zurückgreifen. Entsprechend eng fiel das Ergebnis aus. Theo Niggemann gewann die Konkurrenz mit nur 19 Sekunden Zeitdifferenz zwischen geschätzter und tatsächlich benötigter Zeit. Den zweiten Platz belegte der Vorjahressieger Martin Mohr mit 51 Sekunden Unterschied. Giacomo Pilo verschätzte sich um 1:55 Minuten und sicherte sich damit den dritten Platz. „Zeit ist relativ. Jeder weiß, wie sie sich dehnt, wenn man auf etwas wartet und wie sie rast, wenn wir etwas mit Spaß machen. Deshalb ist es so schwierig, einen guten Tipp abzugeben“, erklärt der Walkingtreff-Betreuer des TLV Rünthe, Michael Neuhaus, die besondere Herausforderung beim Filipponi-Pokal.
Bildzeile: Theo Niggemann (unten links) gewann den Manfred-Filipponi-Pokal des TLV Rünthe. Er schätzte am besten seine benötigte Walking-Zeit für eine kleine oder große Runde um den Beversee vor dem Start am besten.





